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Hauptbahnhof

Die Rahmenplanung Hauptbahnhof

Die Rahmenplanung wird verstanden als ein rahmensetzendes, die 'Leitplanken' der räumlichen Entwicklung vorgebendes Planwerk für das gesamte Plangebiet und bildet die Grundlage für planerische Vertiefungen.

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Die Planung definiert sektorale sowie teilräumliche Ziele und Maßnahmen und berücksichtigt dabei entsprechende Synergien und Abhängigkeiten untereinander. Es sollen unter Berücksichtigung der städtebaulichen Zielstellungen der Stadt Braunschweig zentrenverträgliche, aber dennoch wirtschaftlich realisierungsfähige und insbesondere planungsrechtskonforme Nutzungsideen aufgezeigt und entwickelt oder die im Rahmen der Bauleitplanung umgesetzt werden können. Der Braunschweiger Hauptbahnhof soll mithilfe der Rahmenplanung als eigenständige Adresse in der Stadt etabliert und das Bahnhofsumfeld als stadträumliches Ganzes neu definiert werden. Ein weiteres wichtiges inhaltliches Ziel der Rahmenplanung ist die Verbesserung der Orientierung des Bahnhofs und seines Umfelds zur Innenstadt. Während sich die Verlagerung des Hauptbahnhofs an einen zur Innenstadt peripheren Standort aus verkehrstechnischer Sicht bewährt hat, waren die Planungen aus den 1960er Jahren zur Attraktivierung der Kurt- Schumacher-Straße und dem Weg in das Braunschweiger Zentrum nicht erfolgreich. Daher liegt ein Schwerpunkt der Rahmenplanung auf der Benennung baulicher und gestalterischer Möglichkeiten zur Verbesserung der Leitfunktion für die am Hauptbahnhof ankommende Bevölkerung. Die Rahmenplanung soll eine gemeinsame verlässliche Handlungsgrundlage darstellen und damit ein koordiniertes Vorgehen alle Akteure und Beteiligten ermöglichen. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung der Ziele und Maßnahmen. Durch das koordinierte Vorgehen aller Akteure sollen Hindernisse bzw. Hemmnisse bei der Entwicklung des Bahnhofsbereichs abgebaut und eine Verstetigung des Prozesses erreicht werden.

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