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Soziale Stadt - Donauviertel

Kurzinformation

Die fünf Nachbarschaften
Die fünf Nachbarschaften

Die Stadt Braunschweig erhält mit der Neuaufnahme des Gebietes Weststadt-Donauviertel in die Förderkomponente „Soziale Stadt“ erstmalig im Programmjahr 2016 Fördermittel des Bundes und Landes. Ziel des Förderprogrammes „Soziale Stadt“ ist es, die Lebenssituation der betroffenen Menschen durch eine aktive und integrative Stadtentwicklungspolitik und soziale Erneuerung nachhaltig zu verbessern. Im Jahr 2015 fanden vier Veranstaltungen mit lokal tätigen Akteuren und eine öffentliche Informationsveranstaltung mit Bewohnerinnen, Bewohnern und Eigentümern des Donauviertels statt. Die Ergebnisse dieser Gesprächsrunden sind in die Programmanmeldung eingeflossen. Das Fördergebiet „Weststadt-Donauviertel“ befindet sich zwischen Münchenstraße, Donaustraße, Am Lehmanger und der Kleingartenanlage „Hermannshöhe“ und hat eine Größe von rund 54 Hektar. Knapp 5000 Braunschweigerinnen und Braunschweiger leben dort.

Beispielhaft untergenutzte Grün- und Freiflächen im Möhlkamp (Stadt Braunschweig)
Beispielhaft untergenutzte Grün- und Freiflächen im Möhlkamp
(Stadt Braunschweig)

Förderschwerpunkte können unter anderem die Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur, die Aufwertung von Grün- und Freiflächen (Hochspannungspark, Quartierspark Am Queckenberg) sowie die bedarfs- und zielgruppengerechte Anpassung des Wohnungsbestandes sein. Die Investitionen in das Wohnumfeld und in die Qualität des Wohnens fördert die Familienfreundlichkeit und steigert die Lebensqualität. Die Vernetzung, Steuerung und Erweiterung des vorhandenen Angebotes der sozialen Infrastruktur stärken die lebendigen Nachbarschaften und den sozialen Zusammenhalt. Der Förderzeitraum ist auf zehn Jahre mit einem Gesamtvolumen von rund 26,94 Millionen Euro (Fördermittel, Eigenmittel, Drittmittel und private Investitionen) angelegt.

Eine Organisationsstruktur, die vom Rat der Stadt am 6. Dezember 2016 beschlossen wurden ist, soll eine breite Bürgerbeteiligung von der ersten Planungsidee bis zur Umsetzung von Einzelmaßnahmen ermöglichen. Dabei wird eine enge Verbindung zwischen Bewohnerbeteiligung, Abstimmung mit weiteren Akteuren, der Verwaltung und Politik angestrebt.

So wurde am Tag der Städtebauförderung am 13. Mai 2017 eine Bürgerbeteiligung durchgeführt, in der sich alle Interessierten in den Planungsprozess einbringen konnten.