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Ass 27 Reinicke

Ass 27 Reinicke (Quelle Plan 1751 Wolfenbüttler Staatsarchiv)

1771 war auf diesem Halbspännerhof Nr. 27 Dietrich Reinicke, dessen Witwe Dorothea, geb. Viedt (+ 1811), heiratete Heinrich Ahrens aus Köchingen (+ 1930).

Ass.27 wird an Ass.25 vererbt (Quelle Plan 1751 Staatsarchiv Wolfenbüttel)

Da aus dieser Ehe keine Kinder vorhanden waren, erbte Jürgen Meiers (No.25) Sohn, resp. dessen einzige Tochter Anne Dorothea Luise Henriette - da er eine Schwester von Dietrich Reinicke zur Frau hatte.

Ass.25 heiratet Ass.11 (Quelle Plan 1866 Specialseparation Heimatpfleger B.Aumann)

Diese Tochter ehelichte 1830 Johann Christoph Ludewig Voges, Sohn des Ackermannes Altvater Heinrich Voges (No.11). Dieser Christoph Voges vererbte den Hof an seinen 1836 geborenen gleichnamigen Sohn.

Der jüngere Bruder erhielt den Grosskothhof No.25 in der "schwarzen Strasse".

Ass.27 und Ass.26 verschmelzen (Quelle Plan 1866 Heimatpfleger B.Aumann)

Die Schwester der beiden Brüder heiratete 1861 den um 16 Jahre älteren Ackermann H.Ebeling (No.21) ihren Schwager, denn des jungen Voges Frau war eine Tochter dieses Hofes. Das einzige Kind der Voges'schen Ehe Alwine wurde später die Frau des ältesten Sohnes Hermann vom Nachbar Meyers Hofe - so kamen beide Besitzungen zusammen und verknüpfen sich mit dem Halbspännerhof No.26 von nun an auch die Schicksale des Ackerhofes No.26.

Der jungen Frau Meier ihre Mutter erhängte sich. Darauf heiratete der Vater 1872 wieder, eine geb.Meier aus Vechelde (1846); diese Ehe blieb kinderlos. Seine Witwe wurde später, eben Stiefgrossmutter geworden, zur Ueberraschung von Familie und Dorf plötzlich doch noch Mutter. Der
Vater war, wie man mit mehr oder weniger Deutlichkeit zu verstehen gab, in einem früheren Untergebenen zu suchen. Die Frau verliess sehr bald mit Sack und Pack und dem Kinde den Hof und zog nach Braunschweig. Der Junge war ein aufgewecktes Kind, studierte später und ist im Weltkriege als Leutnant gefallen.

 

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