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Schutz für typische und gefährdete Heuschrecken der Feuchtwiesen und Sumpfbiotope

Die folgenden Seiten enthalten detaillierte Beschreibungen über ausgewählte und gefährdete Heuschreckenarten der Feuchtwiesen und Sumpfbiotope und beinhalten nähere Informationen zu Lebensraumansprüchen und zur Fortpflanzungsbiologie. Zusätzlich finden sich hier auch Vorschläge und Hinweise zu Schutz- und Pflegemaßnahmen, die dem Erhalt und der Entwicklung von Heuschreckenlebensräumen dienen sollen.

Zusammenfassend ergeben sich für die auf den nächsten Seiten beschriebenen sechs Arten zwei deutlich unterscheidbare Maßnahmepakete für den Erhalt und die Pflege ihrer Lebensräume. Je nach förderungswürdiger Zielart(en) bzw. Potenzial der Flächen sollte eine der beiden Varianten im Vordergrund stehen. Natürlich ist auch eine Kombination der Maßnahmenpakete möglich.


Sumpfschrecke, Sumpf- und Wiesengrashüpfer:

  • extensive Mahd oder Beweidung der Flächen
  • möglichst Bewirtschaftung in Abschnitten
  • Förderung der Entwicklung der Vegetation hin zu mageren und mesophilen Grünlandflächen bzw. binsen- und seggenreichen Nasswiesen und –weiden

Kurz- und Langflüglige Schwertschrecke, Große Goldschrecke:

  • Erhalt von Seggenrieden, Röhrichten, feuchten Säumen und Brachflächen
  • überwiegend ohne Nutzung oder ggf. Nutzung der Flächen durch sehr extensive Beweidung
  • Förderung der Vegetationsentwicklung hin zu den Biotoptypen wie zum Beispiel Seggen-, Binsen und/oder Staudensümpfen, Landröhrichten oder Uferstaudenfluren