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Feenkrebse, Handköpfchen (Anostraca)

© Christian Fischeroben: Männchen; unten: Weibchen

Feenkrebse werden 23 bis 28 mm groß. Die Männchen zeichnen sich durch auffallend vergrößerte Antennen aus, mit denen sie bei der Paarung die Weibchen ergreifen und festhalten. Daher auch der deutsche Name Handköpfchen. Die Weibchen sind leicht am Eisack am Ende des Thorax zu erkennen.

Ihre Nahrungsquelle bildet Plankton, also im Wasser lebende pflanzliche und tierische Mikroorganismen, die sie auf dem Rücken schwimmend mit ihren Beinen filtrieren und über eine Bauchrinne zum Mund befördern. Je nach Gewässer und Nahrung können sie unterschiedlich gefärbt sein: tierisches Plankton bewirkt einen rötlichen Farbton, pflanzliches Plankton führt zu grünlichen Farbtönen. Die Lebensdauer der Feenkrebse ist kurz, sie beträgt rund 4 ½ Monate. Auf der Erde gibt es Feenkrebse schon seit ungefähr 100 Millionen Jahren.