Menü und Suche

Pflegemaßnahmen und Bewirtschaftung

Die fischwirtschaftliche Nutzung blickt in Riddagshausen auf eine 850-jährige Geschichte zurück (© Stadt Braunschweig)
Die fischwirtschaftliche Nutzung blickt in Riddagshausen auf eine 850-jährige Geschichte zurück
(© Stadt Braunschweig)

Die Niederungslandschaft des Naturschutzgebietes Riddagshausen ist eine Kulturlandschaft, die seit der Gründung des Klosters Riddagshausen im 12. Jahrhundert durch den Menschen genutzt und gestaltet wurde. So entstand hier eine vielfältige Landschaft mit zahlreichen Teichen, Wiesen-, Weide- und Ackerflächen sowie naturnahen Wäldern. Diese Landschaft kann nur erhalten werden, wenn sie im Sinne einer nachhaltigen Land- und Forstwirtschaft weiterhin genutzt und gepflegt wird.

Seit der Kultivierung der Landschaft durch die Mönche fand in Riddagshausen eine ununterbrochene Fischwirtschaft statt, was in Niedersachsen einmalig ist. Die Bewirtschaftung der Teiche spielt für deren Erhaltung eine wichtige Rolle und erfolgt heute durch einen privaten Teichwirt.

Schottische Hochlandrinder und Angler Rotvieh beweiden einen großen Teil des Naturschutzgebietes (© Stadt Braunschweig)
Schottische Hochlandrinder und Angler Rotvieh beweiden einen großen Teil des Naturschutzgebietes
(© Stadt Braunschweig)

Der Schapenbruchteich, das größte Gewässer im Naturschutzgebiet, wird seit mehr als 30 Jahren nicht mehr genutzt und wurde komplett der Natur überlassen.

Die meisten landwirtschaftlich genutzten Flächen stehen im Eigentum der Stadt Braunschweig, sind an Bio-Landbetriebe verpachtet und werden nach naturschutzfachlichen Vorgaben bewirtschaftet. Neben der Beweidung mit Rindern erfolgt im Sommer die Mahd der Wiesenflächen.

Mit einem begleitenden Monitoring wird die Entwicklung von Flora und Fauna beobachtet. Die Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen im Gebiet orientieren sich an den Ergebnissen des Monitorings und den naturschutzfachlichen Zielen im Gebiet.