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Aktuelles

An dieser Stelle können Sie sich über den aktuellen Stand des wasserrechtlichen Plangenehmigungsverfahrens "Renaturierung der Mittelriede nördlich der B 1" informieren.

Diese Seite wird in unregelmäßigen Abständen mit neuen Fotos ergänzt.

16. Juni 2010

Nach der langen Winterpause und dem anschließenden Abtrocknen der Fläche wird nun seit einigen Wochen weitergearbeitet.

In den derzeit trockengelegten neuen Lauf der Mittelriede wurden Wurzelstubben und Kiesstrecken eingebracht sowie einige Nacharbeiten an der Sohle durchgeführt.

Im Bereich der Ausleitung wurde der neue Gewässerlauf angelegt.

Der Bereich unter der Brücke über die Wabe wurde abschließend gestaltet. Mit dem Bau des Dammes zur Sicherung der bisherigen Hochwasserverhältnisse – Erhalt des oberhalb liegenden Rückhalteraumes – wurde begonnen.

In die Wabe wurde planmäßig ein Sandfang eingebaut

In den nächsten Wochen sollen die Bauarbeiten mit der Abschnittsverrohrung des Buchhorster Grabens, der Fertigstellung der Furt und der Wanderbrücke und einigen Restarbeiten abgeschlossen werden – so dass mit dem „Anstich“ des neuen Wasserlaufes im Spätsommer ein weiterer renaturierter Abschnitt der Mittelriede seinen neuen Bewohnerinnen und Bewohnern übergeben werden kann.

11. Dezember 2009

Seit dem 7. Dezember 2009 ist die neue Mittelriede über die spätere Hochwasserentlastung an die Wabe angeschlossen und wird durchflossen. Gut zu erkennen sind die oberflächennahe Wasserführung und das planmäßige frühe Ausufern in die Fläche zur Anbindung der Aue an das Gewässer.

In den vergangenen Tagen sind weit über 20 mm Niederschlag gefallen, die daraus resultierende kleine Hochwasserwelle konnte aber sicher über das Wehr, die neuen Rohrdurchlässe und über die Entlastungsstrecke in die neue Mittelriede abgeführt werden.

Die Fläche zwischen Wabe und Mittelriede ist der Witterung entsprechend extrem nass und kaum noch befahrbar.

Nach Abschluss kleinerer Restarbeiten werden die Bautätigkeiten im Laufe der 51. Kalenderwoche bis zum Beginn des nächsten Jahres unterbrochen. In Abhängigkeit von der Witterung werden die Arbeiten in 2010 fortgesetzt.

2. Dezember 2009

Die Bauarbeiten konnten trotz der teilweise widrigen Witterungsumstände fortgesetzt werden, so dass das Gewässer bis knapp vor der südlichen Ausleitung plangerecht ausprofiliert werden konnte. Mittlerweile wurden bereits rund 95 Wurzelstubben an dem neuen Gewässer verteilt. Weitere Wurzelstubben liegen bereit und werden in den nächsten Wochen eingebaut. Wurzelstubben und Totholz fehlen in unseren Gewässern. Sie sind vielfältiger Lebensraum für aquatische Lebewesen und dienen der Gewässerentwicklung durch Veränderung der Wasserströmung.

Die Arbeiten zur Herstellung der Gewässerfurt wurden begonnen.

Aufgrund der Untergrundverhältnisse, d. h. teilweise hohe Grundwasserstände, konnte die geplante Verrohrung DN 600 im Bereich Kauleteichgraben/Mittelriede neu noch nicht hergestellt werden. Der dort anfallende Boden wird für die Profilierung einer Verwallung entlang des Kauleteichgrabens verwendet.

11. November 2009

Die Arbeiten am nassesten und tiefsten Bereich der neuen Mittelriede wurden von der Baufirma bewältigt. Die Anlage der deutlich flacheren Gerinneabschnitte schreitet jetzt wesentlich zügiger voran.

Sofern die Witterung es zulässt, soll der „Rohbau" des Gewässers in der zweiten Dezemberwoche 2009 abgeschlossen werden.

Parallel zu den laufenden Arbeiten sind die Gewässerkreuzung mit dem Kauleteichgraben herzustellen und die Anschlüsse an die bestehenden Gewässer vorzubereiten.

28. Oktober 2009

Die Niederschläge der vergangenen Tage haben den Baugrund stark aufgeweicht und den Bodentransport erschwert.

Durch den Einsatz eines weiteren Baggers gehen die Aushubarbeiten aber deutlich zügiger voran. Der nördliche Gewässerabschnitt mit den größten Gewässertiefen wird in Kürze grob vorprofiliert sein, die neue Mittelriede ist in diesem Abschnitt schon zu erkennen.

Der Oberbodenabtrag ist weitestgehend abgeschlossen und damit ist auch ein großer Teil der zu bewegenden Bodenmassen bereits an seinem neuen Platz. Das Einplanieren der Bodenmieten wird erst bei Frost möglich werden.

9. Oktober 2009

Die Arbeiten zur Renaturierung der Mittelriede im Bereich nördlich der B 1 haben begonnen. Die Untere Naturschutzbehörde lässt einen neuen Seitenarm der Mittelriede ausbaggern und punktuell standorttypische Gehölze wie Stieleiche, Esche oder Weidenarten pflanzen.

Die geplanten Maßnahmen führen zu einer erheblichen Verbesserung der ökologischen Durchgängigkeit in der Mittelriede und erfüllen so die Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Der Lebensraum für Pflanzen und Tiere zwischen Mittelriede und Wabe wird wesentlich aufgewertet und dies ohne negative Auswirkungen auf angrenzende Flächen oder die Hochwassersituation.

Unter Beteiligung der ortsansässigen Landwirtschaft, die die Planung konstruktiv begleitet hat, ist es gelungen, ein tragfähiges Konzept für diesen rund einen Kilometer langen Abschnitt der Mittelriede zu entwickeln. Dort wo der neue Seitenarm wieder in die Mittelriede mündet, werden in einer Furt Trittsteine gelegt, die Teil eines vorhandenen Weges sind.

Mit den Steinen wird ein in Süddeutschland übliches, in Braunschweig aber neues Gestaltungselement ausprobiert, um eine attraktive Gewässerüberquerung zu erreichen.

Die Bauarbeiten dauern je nach Witterung zwischen sechs bis acht Wochen. In dieser Zeit ist ein landwirtschaftlicher Weg neben der Mittelriede nicht nutzbar.