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Aktuelles

An dieser Stelle können Sie sich über den aktuellen Stand des wasserrechtlichen Planfeststellungsverfahrens „Renaturierung der Schunter in den Gemarkungen Querum, Hondelage, Dibbesdorf und Wendhausen“ informieren.

Diese Seite wird in unregelmäßigen Abständen mit neuen Fotos ergänzt.

 

14. Januar 2013

 

16. November 2011

Am heutigen Tag fand die erste Gewässerschau im Planungsgebiet statt. Neben Vertretern der Vorhabenträgerin, der ortsansässigen Landwirtschaft, des Landkreises Helmstedt und des Förderkreises Umwelt- und Naturschutz Hondelage e. V. konnte die Planfeststellungsbehörde auch die Vertreter der Unterhaltungspflichtigen – Unterhaltungsverband Schunter und Stadtentwässerung Braunschweig GmbH – begrüßen.

Gemeinsam wurden verschiedene Abschnitte der renaturierten Schunter geschaut. Beanstandungen hat es weder hinsichtlich der umgesetzten Maßnahmen noch des Gewässerunterhaltungszustandes gegeben.

27. September 2010

Der Baubetrieb wurde in den vergangenen Wochen trotz der witterungsbedingt verschlechterten Baubedingungen wieder aufgenommen. Bisher konnten die wesentlichen Bodenbewegungen und Flutrinnen hergestellt werden. Aktuell werden die Durchlässe für die Flutrinnen an den Wegen und Brückenabschnitten errichtet.

Als erstes wurden am 08.09.2010 die Kastenprofile für die Durchlässe am Johannesweg und am Sandbach angeliefert. Diese konnten nur mit Kranwagen abgeladen werden.

Ab Donnerstag, den 09.09.2010, musste am Johannesweg mit Maßnahmen zur Wasserhaltung begonnen werden, um die Gründung für die Durchlässe vorbereiten zu können. Dazu wurde ein Entwässerungsgraben angelegt, der den Weg quert. Die Benutzung der Wegeverbindung ist voraussichtlich noch ca. 1 – 2 Wochen nicht mehr möglich. Eine Umleitung über die Baufläche konnte wegen des zerfahrenen Bodens nicht bereitgestellt werden. Die Wegeverbindung über den Lindenbergweg ist erhalten geblieben und wie bisher nutzbar.

Erst wenn die Durchlässe am Johannesweg hergestellt sind – was bis Anfang Oktober der Fall sein soll – wird mit dem Bau der Furten am Lindenbergweg begonnen werden. So ist ein Wechsel von Hondelage auf die Talseite von Wendhausen fortlaufend gewährleistet.

1. März 2010

Der Baubetrieb wurde am 22. Februar 2010 wieder aufgenommen.

Im Unterwasserbereich der Brücke „Alte Schulstraße“ wird auf einer Länge von 130 m zwischen dem linken Ufer der Schunter und der geplanten Flutrinne eine Verwallung konzipiert, die gegen Erosion durch überlaufendes Wasser sach- und fachkundegerecht gesichert wird.

Der Baubetrieb wird von der nördlichen Baufeldgrenze in Fließrichtung der Schunter fortgesetzt. Freigegeben sind alle Maßnahmen bis zur Mündung der Hagenriede in die Schunter sowie die Arbeiten für 2 NFT beginnend mit 1 SF bis einschließlich 4 NST und 14 STL.

12. Februar 2010

Die Fällarbeiten werden ab dem 15. Februar 2010 fortgesetzt – diese müssen Ende Februar 2010 abgeschlossen sein.

In Abhängigkeit von den baubetrieblich relevanten Bedingungen im Baufeld können Erdarbeiten durchgeführt werden.

Sofern es die Bedingungen erlauben, wird nach aktuellem Kenntnisstand mit der Flutmulde 1 NFT begonnen. Parallel dazu werden weitere „dauerhafte Stillgewässer – NSD“ gebaut. Diese zählen zu den hydraulisch entlastenden Bauwerken.

In den darauf folgenden Tagen werden an dieser Stelle Fotos zu den genannten Maßnahmen eingestellt.

22. Januar 2010

Der Baufortschritt ist bisher weitgehend planmäßig verlaufen. Bezogen auf die Gesamtbaumaßnahme konnten von der Vorhabenträgerin mittlerweile ca. 30 % fertiggestellt werden.

Die als hydraulisch entlastend bezeichneten Baumaßnahmen werden dem Planfeststellungsbeschluss folgend vor den hydraulisch belastenden – wie z.B. dem Einbau von Strukturelementen in der Schunter selbst – hergestellt.

Bisher konnten die folgenden entlastenden Maßnahmen weitestgehend fertig gestellt werden:

  • Entwässerungsgraben Dibbesdorf (während der Bauphase bleibt das bisherige Entwässerungssystem unverändert in Funktion)
  • Absenkung des Wasserstandes im Einleitungsbecken Weißensee in Dibbesdorf um 75 cm auf das Planniveau
  • Flutrinne auf der  Nordseite der Schunter (3 NFT)
  • Flutrinne auf der Südseite der Schunter (2 NFT) bis auf Höhe „Alte Schulstraße“
  • Neuanlage eines dauerhaften Stillgewässers im Bereich zwischen der Schunter und der Bundesautobahn A 2
  • Profilaufweitung (23 PMW) im Bereich der Brücke „Alte Schulstraße“
  • Bodenaustausch nördlich des Neddernkamp (L 3)

Die Herstellung des Sandbaches ist bis auf den Brückenbereich am Querumer Weg abgeschlossen. Der Sandbach entlastet nun sowohl über den neuen als auch den alten Verlauf.

Am Abflussgeschehen ergeben sich keine Veränderungen durch die Maßnahmen – weder nach unterhalb noch nach oberhalb.

Witterungsbedingt finden derzeit keine Bautätigkeiten statt. Auch der Baubeginn in 2010 ist von der Witterung abhängig.

Die noch erforderlichen Baumfällungen werden vor Ende Februar 2010 durchgeführt. Die Baumstämme werden als „Strukturelement Totholz“ anschließend innerhalb der Renaturierungsmaßnahme verwendet.

Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist bei günstigem Bauverlauf für Mai/Juni 2010 vorgesehen.

12. November 2009

Die Vorhabenträgerin hat am 10. November 2009 angezeigt, dass es bei der Herstellung des "Entwässerungsgrabens Dibbesdorf" im Bereich des alten Bahnhofsgebäudes zu technischen Schwierigkeiten bei der Bauausführung kommt. Diese Schwierigkeiten wirken sich nicht auf die Leistungs- oder Funktionsfähigkeit des Grabens aus.

Es ist erforderlich den Graben um 2 m Richtung Süden zu verlegen, da sich unterhalb der geplanten Trasse eine Wasserleitung befindet. Eine Verlegung der Wasserleitung kommt insbesondere unter Kostengesichtspunkten nicht in Betracht.

Mit den direkt anliegenden Grundstückseigentümern konnte bereits Einvernehmen über die Veränderungen erzielt werden. Dem Wunsch der Grundstückseigentümer entsprechend wird der Entwässerungsgraben auf einer Länge von ca. 20 m in einem Rohr geführt.

Es handelt sich um eine unwesentliche Planänderung, der sowohl aus wasser- als auch aus naturschutzfachlicher Sicht zugestimmt werden kann. Die hydraulische Leistungsfähigkeit des "Entwässerungsgrabens Dibbesdorf" wird nicht beeinträchtigt.

5. November 2009

Die Vorhabenträgerin hat mitgeteilt, dass die Ausführung der Baumaßnahmen im Zeitplan liegt und es trotz der teilweise ungünstigen Witterung nicht zu größeren Verzögerungen gekommen ist. Im Rahmen der wöchentlichen Baubesprechungen wird der Baufortschritt erörtert.

Die einzelnen Bauabschnitte werden in kurzen, unregelmäßigen Intervallen u. a. von einem Vertreter der Planfeststellungsbehörde begutachtet. Dies gewährleistet, dass nicht nur eine Endabnahme der Baumaßnahmen erfolgt, sondern bereits die einzelnen Baufortschritte begleitet werden können. Die fortlaufende Überwachung der Auflagen und Festlegungen aus dem Planfeststellungsbeschluss ist so gewährleistet.

Beanstandungen seitens der Planfeststellungsbehörde hat es bisher nicht gegeben.

8. Oktober 2009

Die Vorhabenträgerin wird am 12. Oktober 2009 um 17:00 Uhr eine Exkursion zur Schunterrenaturierung durchführen. Alle Interessierten können Herrn Dr. Hoppe-Dominik von der Naturschutzbehörde und Herrn Pfeiff von der Wasserbehörde im Bereich der Kreuzung des Querumer Weges mit dem Sandbach treffen. Sie werden ihnen dann nicht nur den aktuellen Baufortschritt erläutern, sondern auch Fragen zum Renaturierungsprojekt beantworten. Eine gesonderte Einladung ergeht zu diesem Termin nicht.

5. Oktober 2009

Das von der Vorhabenträgerin für den 16. September 2009 angekündigte Gespräch über den Bauablauf fand unter reger Beteiligung – u. a. der Vertreter der ortsansässigen Landwirtschaft – statt. Nach einer kurzen Vorstellung der verantwortlichen Personen wurden die ersten Bauabschnitte erläutert. Anschließend konnten die umfangreichen Fragen der Anwesenden beantwortet werden.

Mittlerweile wurde mit der Umsetzung folgender Maßnahmen begonnen: Vertiefung des Sandbaches, Ausbau des Entwässerungsgrabens im Bereich Dibbesdorf, Anlage der Flutmulde 5 NFT (westlich des Borwalls) und Ausbau des Grabens am Neddernkamp.

14. September 2009

Am 16. September 2009 wird die Vorhabenträgerin ein Gespräch über den Bauablauf durchführen. Der verantwortliche Bauleiter wird gemeinsam mit der Baufirma, Firma Rösing, einen Überblick über die geplanten Bauarbeiten geben. Die Einladungen zu diesem Termin wurden bereits versandt.

Mit den vorbereitenden Arbeiten wurde begonnen – u. a. wurde der Standort für den Baucontainer, der die Bauleitung beherbergen soll, mit den Betroffenen abgestimmt. Erste Geräte und Fahrzeuge werden angeliefert.

In den nächsten Tagen soll parallel mit den Arbeiten zur Vertiefung des Sandbaches, zum Ausbau des Entwässerungsgrabens im Bereich Dibbesdorf, zur Anlage der Flutmulden 5 NFT (westlich des Borwalls) und zum Ausbau des Grabens am Neddernkamp begonnen werden.

27. August 2009

Das Ausschreibungsverfahren zur Vergabe der Bauleistungen „Renaturierung der Schunter“ konnte mittlerweile erfolgreich abgeschlossen werden. Den politischen Gremien – Bau- und Verwaltungsausschuss – konnte ein Vergabevorschlag zur Entscheidung vorgelegt werden. Die genannten Ausschüsse haben dem Vorschlag der Verwaltung in ihren Sitzungen am 19. bzw. 25. August 2009 zugestimmt, so dass der günstigste Bieter mit der Bauausführung beauftragt werden kann.

Die Bauarbeiten werden im September 2009 mit der Einrichtung der Baustelle beginnen.

Die Vorhabenträgerin wird während der Bautätigkeit wöchentliche Baubesprechungen, die von der Planfeststellungsbehörde begleitet werden, durchführen. An den Terminen werden u. a. auch die Bauleitung (Ingenieurbüro Lehmann) und ggf. betroffene Anlieger teilnehmen. Die Einladung der betroffenen Anlieger – z. B. ortsansässige Landwirte und Grundstückseigentümer – erfolgt bedarfsweise.

Es ist seitens der Vorhabenträgerin geplant, ein digitales Bautagebuch bestehend aus Fotos und Erläuterungstexten zu erstellen, so dass der Baufortschritt auch im Internet verfolgt werden kann.

3. Juli 2009

Die öffentliche Ausschreibung der Bauleistungen im Rahmen der Renaturierung der Schunter wurde am 1. Juli 2009 in der Braunschweiger Zeitung bekanntgemacht.

Die Eröffnung der eingegangenen Angebote erfolgt am 21. Juli 2009. Zugelassen zu diesem Termin sind nur die Bieter und ihre Bevollmächtigten.

22. Juni 2009

Die Vorhabenträgerin hat mittlerweile die Unterlagen für die öffentliche Ausschreibung der Bauleistungen im Rahmen der Renaturierung der Schunter erstellt und diese der zentralen Vergabestelle vorgelegt.

Die erforderliche Veröffentlichung wird Anfang Juli 2009 erfolgen. Drei Wochen später werden die eingegangenen Angebote submittiert ("geöffnet").

Die eingereichten Angebote werden umgehend ausgewertet und das Ergebnis dem Referat Rechnungsprüfungsamt zur Prüfung vorgelegt.

Nach den Sommerferien soll der Vergabevorschlag den politischen Gremien vorgelegt werden. Der Baubeginn wird für Anfang September 2009 angestrebt.

5. Juni 2009

Die im Protokoll zum Statusseminar „Renaturierung der Schunter im Abschnitt Hondelage/Dibbesdorf“ (Punkt 16 – Resümee und Verabschiedung) angekündigte Karte „Pegelstandorte“ steht zur Verfügung und kann hierPDF-Datei1,94 MB eingesehen werden.

14. Mai 2009

Am 28. April 2009 fand ein wissenschaftliches Expertenseminar über das Monitoring der Schunterrenaturierung statt. Das ProgrammPDF-Datei14,32 kB, das VeranstaltungsprotokollPDF-Datei31,32 kB und die Vorträge werden insbesondere mit dem Ziel veröffentlicht, eine breite Diskussion in der Öffentlichkeit zu ermöglichen.

7. Mai 2009

Der Förderkreis Umwelt- und Naturschutz Hondelage e. V. hat bereits die Herstellung eines Tümpels im Bereich des Giesebergs abschließen können. Die Bauausführung erfolgte entsprechend der planfestgestellten Unterlagen und wurde von der Unteren Wasserbehörde abgenommen.

Im Bereich der Hegerdorfstraße wird der Förderkreis in den nächsten Tagen ein weiteres Kleingewässer anlegen. Auch dort wird der anfallende Bodenaushub für die Gestaltung einer Steilwand für Uferschwalben verwendet.

Die Maßnahme ist im hydraulischen Konzept der Schunterrenaturierung berücksichtigt und unterstützt die Schaffung zusätzlichen Retentionsraumes.

Die Finanzierung erfolgt über Fördermittel, die dem Förderkreis Umwelt- und Naturschutz Hondelage e. V. zur Verfügung stehen.

5. Mai 2009

Am Gieseberg werden ab Ende April/Anfang Mai 2009 zwei Tümpel hergestellt. Der anfallende Bodenaushub wird für die Gestaltung einer Steilwand für Uferschwalben verwendet.

Dem Träger dieser Maßnahme, dem Förderkreis Umwelt- und Naturschutz Hondelage e. V., stehen aktuell Fördermittel zur Verfügung, die den Baubeginn jetzt ermöglichen. Diese Fördermittel sind nicht Bestandteil der Fördersumme der Deutschen Bundesstiftung Umwelt für die Renaturierungsmaßnahmen an der Schunter.

Die Maßnahme ist im hydraulischen Konzept der Schunterrenaturierung berücksichtigt und unterstützt die Schaffung zusätzlichen Retentionsraumes.

9. April 2009

Nach Ostern werden in das Projektgebiet gerodete Baumstubben angeliefert und abgelegt. Dieses Totholz stammt aus dem Umbau des Autobahndreieckes Braunschweig Süd-West (A 39/A 391). Die Lagerstellen sind dort vorgesehen, wo die Straßenbauverwaltung nach der Renaturierung der Schunter noch Wald- bzw. Gehölzflächen aus der Planfeststellung zur A 2 herzustellen hat (siehe dazu den Plan 2.14). Die verwertbaren Stubben sollen bei der Gewässerrenaturierung eingesetzt werden.

13. März 2009

Die Vorhabensträgerin hat zwischenzeitlich mit den Feldmarksinteressentschaften Hondelage und Dibbesdorf vereinbart, dass die längere Zeit brachgefallenen Flächen im Planungsgebiet bis zum 31. März 2009 mit Rücksicht auf die Brut- und Setzzeit abgeschlegelt werden.

Ein ortsansässiger Landwirt wurde von der Vorhabensträgerin beauftragt, das Abschlegeln der im Vorfeld abgestimmten Flächen bis zum 31. März 2009 durchzuführen. Die landwirtschaftlich genutzten Flächen im Planungsgebiet sollen möglichst vor Baubeginn noch einmal zur Heugewinnung gemäht werden. Soweit dies auf den zuvor geschlegelten Flächen möglich ist, soll auch hier noch einmal Heu gemacht werden.

Vorbereitend bzw. begleitend werden von der Vorhabensträgerin bis Mitte April 2009 Grenzanzeigen für Maßnahmenflächen durchgeführt. Damit soll die unbeabsichtigte Inanspruchnahme von Privatflächen am Rand und im Planungsgebiet vermieden werden.

Weitere Baumfällungen werden voraussichtlich im Oktober 2009 erfolgen.

25. Februar 2009

Die Renaturierung der Schunter zwischen Wendhausen und Querum in Höhe des Kulturdenkmals Borwall soll in diesem Sommer beginnen. Zur Vorbereitung ist es jetzt erforderlich, punktuell am Gewässer Gehölz zu entfernen. Die Arbeiten beginnen in diesen Tagen und dauern bis Ende März.

In der Aue bei Dibbesdorf ist eine Reihe von Nadelbäumen, die ursprünglich als Weihnachtsbaumkultur angelegt, aber nicht gefällt wurden, zu entfernen. Das gilt ebenso für so genannten Sämlingsflug - vor allem Birken, die sich durch vom Wind fortgetragenen Samen eingesät haben.

Sämlingsflug und Gehölze sind auch entlang des neu anzulegenden Entwässerungs- oder Fanggrabens bei Dibbesdorf aufgekommen. Sie müssen ebenfalls zurückgenommen werden. Im Baufeld wird vor Beginn der Brut- und Setzzeit im April auch die Brachvegetation gemäht.

Der Planfeststellungsbeschluss für die Renaturierung der Schunter in diesem Bereich war im September letzten Jahres ergangen. Zur Renaturierung gehören erdbauliche Arbeiten am Gewässer und seiner Aue sowie das Einbringen von Strukturen (zum Beispiel Strömungslenker) in die Schunter selbst.

Die Planunterlagen können unter Planfeststellungsbeschluss eingesehen werden.

17. September 2008

Auf Antrag der Unteren Naturschutzbehörde wurde der Planfeststellungsbeschluss „Renaturierung der Schunter in den Gemarkungen Querum, Dibbesdorf, Hondelage und Wendhausen“ mit Datum vom 11. September 2008 erteilt.

Der Beschluss wurde unter Auflagen erteilt und mit Grüneinträgen, d. h. Korrekturen der eingereichten Antragsunterlagen, versehen.

In den nächsten Tagen wird der Beschluss – ohne Anlagen und Anhänge – an die am Verfahren beteiligten Personen und Institutionen versandt.

Der Beschluss ist einschließlich der Anlagen und Anhänge hier im Internet veröffentlicht und kann bei der Stadt Braunschweig und der Gemeinde Lehre (Ort und Zeit siehe unter Punkt „1. September 2008“) eingesehen werden.

1. September 2008

Die von der Vorhabensträgerin erstellten Unterlagen in Form des 2. Änderungsantrages (siehe unter Punkt „Zweite Antragsänderung“) wurden mittlerweile von der Planfeststellungsbehörde geprüft. Diese Unterlagen enthalten keine wesentlichen Änderungen und führen nicht zu neuen Betroffenheiten.

Der Planfeststellungsbeschluss soll in der Zeit vom 17. September bis 1. Oktober 2008 öffentlich ausgelegt werden. Die öffentliche Bekanntmachung der Auslegung wird am 2. September 2008 im allgemeinen Teil der Braunschweiger Zeitung und im Schaukasten der Gemeinde Lehre erfolgen.

Der Beschluss wird mit einer Rechtsbehelfsbelehrung und einer Ausfertigung des festgestellten Planes ausgelegt und kann in dem o. g. Zeitraum bei der

Stadt Braunschweig,
Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz,
Abteilung Umweltschutz,
Petritorwall 6, 38118 Braunschweig
in der Zeit von Montag bis Donnerstag 7:30 bis 15:00 Uhr und Freitag 7:30 bis 13:00 Uhr im 2. OG, Zimmer 24

und bei der Gemeinde Lehre,
Marktstraße 10, 38165 Lehre, Zimmer 36
während der Sprechzeiten (Montag 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr, Dienstag 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr, Donnerstag 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr und Freitag 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr sowie mittwochs nach telefonischer Vereinbarung)

eingesehen werden.

Der Beschluss wird auch hier im Internet veröffentlicht.

Mit dem Ende der Auslegungsfrist gilt der Beschluss gegenüber den übrigen Betroffenen als zugestellt.

4. August 2008

Die Unterlagen für die angekündigten Antragsänderungen im Planfeststellungsverfahren liegen mittlerweile vor. Die Vorhabensträgerin hat einen Ergänzungsbericht (der die Antragsänderungen erläutert) sowie 12 Anlagen (10 Pläne und 2 Stellungnahmen der beteiligten Fachbüros) vorgelegt. Nach erfolgter Prüfung (insbesondere auf Vollständigkeit und Plausibilität) dieser Unterlagen durch die Planfeststellungsbehörde werden die Unterlagen – wie bisher schon üblich – im Internet (unter „geänderte Antragsunterlagen – zweiter Teil“) veröffentlicht.

Aus heutiger Sicht wird davon ausgegangen, dass der Planfeststellungsbeschluss bis Anfang September 2008 aufgestellt werden kann, so dass eine Veröffentlichung des Beschlusses im September 2008 möglich wäre. Der Beschluss wird dann zur Einsicht ausgelegt – eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung erfolgt – und im Internet veröffentlicht.

7. Juli 2008

Die Bauarbeiten zur Verlegung des Grabens 304 (siehe 16. Juni 2008) konnten von der Straßenbauverwaltung abgeschlossen werden. Eine Bauabnahme – Überprüfung ob die durchgeführten Arbeiten den Festlegungen aus der wasserrechtlichen Plangenehmigung entsprechen – wurde von der Unteren Wasserbehörde unter Beteiligung der Maßnahmeträgerin und Vertretern der ortsansässigen Landwirtschaft durchgeführt. Es gab keine Beanstandungen.

Die Unterlagen für die angekündigten Antragsänderungen (siehe 6. und 16. Juni 2008) im Planfeststellungsverfahren liegen noch nicht vor. Es ist nicht damit zu rechnen, dass der Planfeststellungsbeschluss bis Mitte Juli 2008 aufgestellt werden kann. Über die weitere Terminplanung – insbesondere Veröffentlichung des Planfeststellungsbeschlusses – kann erst nach Vorlage der vollständigen Ergänzungsunterlagen genauer informiert werden.

16. Juni 2008

Die wasserrechtliche Plangenehmigung für die teilweise Verlegung des Grabens 304 (zwischen der Bundesautobahn A 2 und dem Sportplatz in Dibbesdorf) konnte mittlerweile erteilt werden. Die Straßenbauverwaltung als Vorhabensträgerin hat erklärt, dass die Baumaßnahme noch in diesem Monat abgeschlossen wird, so dass auch eine Abnahme der Bauausführung durch die Untere Wasserbehörde kurzfristig erfolgen kann. Eine Einbindung dieser Maßnahme in das Planfeststellungsverfahren – u. a. Berücksichtigung der Höhe der Grabensohle bei der Einmündung in die geplante Flutrinne – kann somit gewährleistet werden.

Die Unterlagen für die angekündigten Antragsänderungen (siehe 6. Juni 2008) im Planfeststellungsverfahren liegen noch nicht vollständig vor. Es wird davon ausgegangen, dass die entsprechenden Unterlagen innerhalb der nächsten drei Wochen von der Vorhabensträgerin bei der Planfeststellungsbehörde eingereicht werden.

Aufgrund der Antragsänderungen ist mit einer Fertigstellung des Planfeststellungsbeschlusses nicht vor Mitte Juli 2008 zu rechnen.

Die Vorhabensträgerin hat zwischenzeitlich erste Rahmenbedingungen für ein mögliches Beweissicherungsverfahren benannt.

Dibbesdorf
Im Bereich der Ortslage Dibbesdorf wird es lediglich für einige Anliegerinnen und Anlieger des Wendhäuser Weges eine teilweise(1/4 der Gutachterkosten) Übernahme der Kosten für das Beweissicherungsverfahren durch die Vorhabensträgerin geben. In den anderen Bereichen Dibbesdorfs wird es grundsätzlich keine Kostenbeteiligung seitens der Vorhabensträgerin geben, da der externe Gutachter aufgrund der nunmehr geplanten Vertiefung des Fanggrabens – wie von ihm vorgeschlagen – einen Grundwasseranstieg, der die Bebauung negativ betreffen könnte, ausgeschlossen hat.

Hondelage
Für bestimmte Bereiche Hondelages wird eine Kostenbeteiligung seitens der Vorhabensträgerin in Erwägung gezogen. Die entsprechenden Bereiche müssen noch – möglicherweise unter Beteiligung des externen Grundwassergutachters – festgelegt werden.

Nur in Einzelfällen sind individuelle Absprachen vorgesehen. Die Vorhabensträgerin wird sich mit den hiervon Betroffenen in Verbindung setzen. Es wird davon ausgegangen, dass die geplanten „Sicherungsmaßnahmen“, die u. a. aufgrund der Empfehlungen des externen Grundwassergutachters in die Planung aufgenommen wurden, ausreichend Schutz vor einem Anstieg der Grundwasserstände und damit im Zusammenhang stehenden negativen Auswirkungen auf die Bebauung bieten.

Es wird an dieser Stelle nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Beweissicherungsverfahren nicht Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses ist, sondern weitgehend unabhängig von dem Beschluss zwischen der Vorhabensträgerin und den Betroffenen abzustimmen ist.

6. Juni 2008

Die Arbeiten am Planfeststellungsbeschluss konnten bisher noch nicht abgeschlossen werden.

Die Vorhabensträgerin wird noch Antragsänderungen, die keine wesentlichen Änderungen darstellen, einreichen.

Unabhängig von dem Planfeststellungsverfahren beabsichtigt die Straßenbauverwaltung im Bereich Dibbesdorf den Gewässerlauf des Grabens 304 (zwischen der Bundesautobahn A 2 und dem Sportplatz) teilweise zu verlegen. Diese Maßnahme ist nicht Bestandteil des laufenden Verfahrens. Die Straßenbauverwaltung hat einen separaten Wasserrechtsantrag für einen Gewässerausbau gestellt. Es wird eine Abstimmung mit den Anforderungen aus dem Renaturierungsverfahren erfolgen. Die Grundstückseigentümerinnen und Grundstückseigentümer sowie die Vertreter der ortsansässigen Landwirtschaft sind in die Planung eingebunden.

19. Mai 2008

Die Vorhabensträgerin hat die Antragsunterlagen überarbeitet (u. a Verzicht auf die Sohlanhebung in der Schunter) und diese im Rahmen eines Informationstermins am 6. März 2008 vorgestellt. Die Unterlagen wurden parallel öffentlich ausgelegt und es bestand die Möglichkeit, bis Ende März 2008 Hinweise und Anregungen zu dem Planfeststellungsverfahren zu geben.

Die Ergebnisse des Informationstermins sowie die eingegangen Hinweise und Anregungen wurden zwischenzeitlich ausgewertet. Sie fließen in den Abwägungsprozess der Unteren Wasserbehörde als Planfeststellungsbehörde ein.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird der Planfeststellungsbeschluss erstellt.

Die entsprechenden Arbeiten können voraussichtlich bis Ende Mai 2008 abgeschlossen werden, so dass der Beschluss im Juni 2008 veröffentlicht werden kann. Der Beschluss wird dann zur Einsicht ausgelegt – eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung erfolgt – und im Internet veröffentlicht.

Die Rahmenbedingungen für das mehrfach angesprochene Beweissicherungsverfahren sind noch nicht endgültig geklärt. Diejenigen, die sich bisher gemeldet haben, werden zeitnah über die weitere Abwicklung – insbesondere die finanzielle Ausgestaltung – informiert.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Beweissicherungsverfahren nicht Bestandteil des Planfeststellungsbeschlusses ist, sondern weitgehend unabhängig von dem Beschluss zwischen der Vorhabensträgerin und den Betroffenen abzustimmen ist.

Im Bereich Dibbesdorf wurden drei neue Grundwasserpegel (DI-025 im Bereich „Schönebergstraße“, DI-026 „Am Markt“ und DI-027 „Vor dem Dorfe“) eingerichtet.

Der Baubeginn für die Renaturierungsmaßnahmen auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses ist für Herbst 2008 geplant.