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Abschied von Oberbürgermeister Ulrich Markurth nach sieben Jahren im Amt

Braunschweig, 15.10.2021 | Referat Kommunikation

© Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen

Mit einem Festakt im Lichthof des Städtischen Museums am Löwenwall mit rund 250 geladenen Gästen ist Oberbürgermeister Ulrich Markurth am Samstag, 16. Oktober, feierlich verabschiedet worden. Markurths Amtszeit endet am 31. Oktober, tags darauf tritt sein Nachfolger Dr. Thorsten Kornblum das Amt an.

Die Festrede hielt der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. Mit Markurth verliere die Stadt Braunschweig wie die Kommunalpolitik in ganz Niedersachsen einen herausragenden Repräsentanten, sagte Weil. Unter allen für Braunschweig Begeisterten sei Markurth „der Begeistertste“. In den beiden größten Herausforderungen seiner Amtszeit, der Flüchtlingskrise und der Corona-Pandemie, habe er sich als herausragender kommunaler Krisenmanager bewährt. Auch darüber hinaus sei es in Braunschweig in den vergangenen Jahren gut vorangegangen. In puncto Leistungsfähigkeit und Lebensqualität brauche die Stadt keinen Vergleich zu scheuen. „Ulrich Markurth hat großartige Arbeit geleistet“, hob Weil hervor.

Der Vertreter des Oberbürgermeisters, Erster Stadtrat und Stadtkämmerer Christian Geiger, bescheinigte Markurth ein „seismografisches Gespür“ für die Menschen in der Stadt, mit denen er tief verwurzelt sei, und ihre Themen. Er verfüge über ein „enzyklopädisches Braunschweigwissen“ und die Bereitschaft, sich in jede Sachfrage bis ins Detail einzuarbeiten. Geiger würdigte den Führungsstil Markurths, der davon geprägt gewesen sei, sich viel Zeit zum Zuhören zu nehmen, Fragen zu stellen, Gelassenheit auszustrahlen und – last but not least – den Humor nicht zu verlieren.

Dr. Thorsten Kornblum zitierte in seinem kurzen Grußwort den Rat, den ihm ein hoher ehemaliger Verwaltungsbeamter gerade mit auf den Weg gegeben habe: „Machen Sie’s so menschlich wie Markurth.“ 

Ulrich Markurth erhielt das traditionelle Geschenk der Stadt Braunschweig, einen Braunschweiger Löwen aus Fürstenberger Porzellan. Er begann seine Abschiedsworte mit ein paar launigen Bemerkungen zu seinen Vorrednern. Deren Würdigungen seiner Person seien „ordentlich“ gewesen – was ja im braunschweigischen Sprachgebrauch das höchste Lob darstelle. Und bis zum Reformationstag sei er nicht der scheidende OB, sondern der entscheidende. 

Markurth dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, dem Rat der Stadt, seiner Familie, Freunden und Weggefährten für ihre Arbeit, Unterstützung und konstruktiv-kritische Begleitung. Als eine der größten Herausforderungen der Zukunft bezeichnete er den Klimawandel. Er habe großen Respekt vor dem diesbezüglichen Engagement der Jugend. Zugleich rief er dazu auf, den Dialog zwischen den Generationen nicht abreißen zu lassen, sondern aufeinander zu hören, respektvoll und solidarisch miteinander umzugehen. „Wir sollten die Welt so annehmen, wie sie ist, aber nicht so lassen, wie sie ist – das ist unser Auftrag“, betonte Markurth. Er schloss mit einer dreifachen Abschiedsformel: „Adieu – norddeutsch tschüss – und braunschweigisch-bescheiden: bis denne!“

Die Veranstaltung im Museum wurde musikalisch begleitet von Gizem Öztoprak, Andy Bermig und Fritz Köster. An den offiziellen Teil schloss sich ein Umtrunk an. 

Hinweis: Bei der Veranstaltung galt die 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte und Genesene). In diesem Fall entfallen Masken- und Abstandspflicht.

Bildergalerie

Livestream der Verabschiedung von Oberbürgermeister Ulrich Markurth

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