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Konzeptentwurf Antidiskriminierungsstelle: Jetzt online mitmachen

Braunschweig, 28. Mai 2021 | Referat Kommunikation

Ausgehend vom Ratsbeschluss im März 2020 schlossen sich Braunschweiger Akteurinnen und Akteure in den Handlungsfeldern einzelner Dimensionen von Diskriminierung zusammen und entwickelten einen Konzeptentwurf zur Umsetzung der Braunschweiger Antidiskriminierungsstelle. Die Braunschweiger Bevölkerung ist jetzt eingeladen, sich digital am Konzeptentwurf zu beteiligen. Ideen und Anregungen zum Konzeptentwurf "Antidiskriminierungsstelle Braunschweig" können vom 29. Mai bis 6. Juni eingebracht werden. Auf der Kick-Off-Veranstaltung zur Gründung des Braunschweiger Netzwerkes Antidiskriminierung am 29. Juni wird der Konzeptentwurf dann präsentiert.

Hintergrund:

Die Ergebnisse der Demokratiekonferenz vom November 2019 sowie der 50 im Sommer 2020 geführten Interviews mit Akteurinnen und Akteuren im Handlungsfeld wurden als Grundlage für den Konzeptentwurf "Antidiskriminierungsstelle Braunschweig" aufgenommen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) gewährleistet, dass im Braunschweiger Konzeptentwurf die hohen Standards einer qualitativen Antidiskriminierungsarbeit umgesetzt werden.

Antidiskriminierungsarbeit ist als Querschnittsaufgabe auf breite Beteiligung und Unterstützung angewiesen, um in der Fläche zum Tragen zu kommen. Zu der wichtigen Antidiskriminierungsberatung für Betroffene und ihrer Begleitung hat Antidiskriminierungsarbeit auch immer zum Ziel, Maßnahmen zum Abbau von struktureller Diskriminierung zu entwickeln.

Dieser Prämisse der Querschnittaufgabe folgt der Konzeptentwurf, der in seiner Ausführung die Beteiligung vieler Akteurinnen und Akteure verstetigt und mit dem Braunschweiger Modell mit seinen drei Bausteinen ein bisher einzigartiges Modell zur Umsetzung von Antidiskriminierungsarbeit in einer Kommune enthält.