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Oberbürgermeister nimmt Förderbescheide entgegen

© Stadt Braunschweig / Daniela NielsenDr. Ulrike Witt, Landesbeauftragte vom Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig, überreicht Oberbürgermeister Ulrich Markurth die Förderbescheide.

Der Städtebau und die Soziale Integration in Braunschweig werden vom Land Niedersachsen gefördert. In diesem Zusammenhang hat heute die Landesbeauftragte Dr. Ulrike Witt, vom Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig („ArL“) insgesamt fünf Förderbescheide an Oberbürgermeister Ulrich Markurth überreicht. Mit den Geldern sollen die Projekte „Bahnstadt“, „Donauviertel“, „Westliches Ringgebiet“ und „Weststadt – Teilbereich I Ilmweg“ gefördert werden. Insgesamt erhält die Stadt Braunschweig Zuwendungen in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro. 

„Bürgerinnen und Bürger wünschen sich ein attraktives und lebenswertes Wohnumfeld“, sagt Dr. Ulrike Witt. „Das Land Niedersachsen setzt mit den Mitteln der Städtebauförderung wichtige Impulse für eine sozial und ökologisch nachhaltige Erneuerung. Wir lösen damit ein Vielfaches an zusätzlichen öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen in den Kommunen aus."

Oberbürgermeister Ulrich Markurth freut sich über die Unterstützung. „Die Förderung ist ein Gewinn für Braunschweig, denn sie sichert und unterstützt viele unserer städtischen Bauprojekte“, so der Oberbürgermeister. Dies sei insbesondere für das jüngste Stadterneuerungsgebiet „Bahnstadt“ eine enorme Hilfe: „Ohne die Förderung könnten wir dieses Projekt wohl nicht umsetzen. Immerhin handelt es sich um eine Fläche von rund 82 Hektar und damit um eines der größten Stadtumbau-Projekte in ganz Niedersachsen. Ich bedanke mich deshalb herzlich beim Land Niedersachsen für die Unterstützung“, sagte er.  

Weitere Infos zu den geförderten Projekten: 

·         „Bahnstadt“: Für das Stadtumbaugebiet „Bahnstadt“, das die Verwaltung der Öffentlichkeit in Kürze detailliert vorstellen wird, erhält die Stadt Braunschweig vom Land Niedersachsen 920.000 Euro. Gemeinsam mit einem Eigenanteil von rund 460.000 Euro stehen ab 2020 insgesamt 1,38 Millionen Euro für Braunschweigs jüngstes Stadtumbaugebiet bereit. 

·         Westliches Ringgebiet:  Auch das soziale Gebiet westlich des Ringgleises erhält Fördermittel in Hohe von rund 900.00 Euro. Auch hier bringt die Stadt Braunschweig zusätzlich einen Eigenanteil in Höhe von 450.000 Euro auf, sodass insgesamt 1,35 Millionen Euro für Maßnahmen wie den Neubau des Pipenwegs, die Modernisierung des Kontorhauses am Jödebrunnen, die Neugestaltung der Blumenstraße sowie den Neubau einer Kindertagesstätte bereitstehen. Außerdem werden damit auch Vereinsaktivitäten, Angebote für Kinder- und Jugendliche oder Veranstaltungen des Mütterzentrums gefördert.  

·         Donauviertel: Auch das Donauviertel erhält erneut Zuwendungen. Das Soziale-Stadt-Gebiet erhält noch einmal Gelder in Höhe von 752.000 Euro. Auch hier beteiligt sich die Stadt Braunschweig mit einem Eigenanteil in Höhe von 376.00 Euro. Mit insgesamt 1,13 Millionen Euro können bauliche Maßnahmen wie der Neubau eines Spielplatzes am Möhlkamp oder eines Jugendplatzes an der Lahnstraße umgesetzt werden oder auch soziale Aktivitäten des Quartiermanagements gefördert werden können. 

·         „Campus-Donauviertel“: Nun wurde auch die Förderung des Außengeländes zwischen dem inzwischen sanierten „Kulturpunkt West“ und dem neugebauten Kinder- und Jugendklub „Weiße Rose“ bewilligt. Dafür stehen nun 316.000 Euro bereit, darunter 284.000 Euro Förderung von Bund und Land sowie 31.600 Euro Eigenanteil der Stadt Braunschweig. 

·         Weststadt – Teilbereich Ilmweg: Das Stadterneuerungsgebiet läuft bereits seit dem Jahr 2009 und wird nun abgeschlossen. Die Förderung läuft in diesem Jahr aus, weshalb noch einmal ein rein formeller Bescheid übergeben wird.