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Terminshopping erhöht Innenstadtfrequenzen

Braunschweig, 29. April 2021 – Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Rund 40 Prozent mehr als in den Vorwochen

Die Geschäfte öffnen wieder – seit Samstag, 24. April, können Kundinnen und Kunden den Einzelhandel nach vorheriger Terminbuchung wieder besuchen. In der Braunschweiger Innenstadt sorgte das während der Öffnungszeiten von 10:00 bis 20:00 Uhr vom 24. bis zum 28. April für rund 40 Prozent höhere Passantenbewegungen als im Vergleichszeitraum vom 17. bis zum 21. April.

Gut durchlüften, Licht an, Tür auf: Am Samstag, 24. April, musste es schnell gehen für die Braunschweiger Einzelhändlerinnen und Einzelhändler. Kurzfristig war bekannt geworden, dass sie ihre Geschäfte wieder für Terminshopping öffnen können. Zuvor war lediglich ein Abholservice nach vorheriger Bestellung in den Geschäften erlaubt gewesen. „Die Änderung kam verhältnismäßig plötzlich“, erklärt Olaf Jaeschke, Vorstandsvorsitzender des Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. „Da gab es dann kurzfristig einiges zu organisieren. Nach wochenlanger Schließung wollten sich die meisten aber nicht entgehen lassen, so schnell wie möglich wieder für ihre Kundinnen und Kunden zu öffnen.“

Schon am Samstag, 24. April, führte die Möglichkeit, mit Termin einkaufen zu gehen, dazu, dass die Frequenzen in der Innenstadt während der Öffnungszeiten von 10:00 bis 20:00 Uhr um 30 Prozent höher ausfielen als am Samstag der Vorwoche. „Die Kundinnen und Kunden haben die Gelegenheit, vor Ort einkaufen zu gehen, direkt genutzt, obwohl sich diese extrem kurzfristig ergeben hat. Das unterstreicht den Wert des lokalen Einzelhandels, der nicht nur persönliche Beratung bietet, sondern auch die Möglichkeit, die Ware anzufassen, aus- oder anzuprobieren und auch sofort mitzunehmen“, sagt Gerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Stadtmarketing GmbH, die die Frequenzen in der Braunschweiger Innenstadt digital erfasst.

Nicht nur Samstag fielen die Passantenbewegungen höher aus: Von Montag bis Mittwoch, 26. bis 28. April, waren es sogar knapp 43 Prozent mehr als in der Vorwoche. „Es ist schön, wieder mehr Leben in unserer Innenstadt zu sehen. Das hält hoffentlich etwas an“, so Jaeschke. „Es ist ausreichend Platz in der Innenstadt, um die Abstände einzuhalten. Auch in den Geschäften kommen durchdachte Hygienekonzepte zum Einsatz.“

Wie lange die Geschäfte Termine zum Einkaufen anbieten können, ist gemäß der niedersächsischen Verordnung abhängig von der Entwicklung der Sieben-Tage-Inzidenz in Braunschweig, die das Robert Koch-Institut veröffentlicht. „Je nach Inzidenz gelten unterschiedliche Szenarien mit verschiedenen Regelungen für den Einzelhandel“, erklärt Leppa. „Um das auf einen Blick auffindbar zu machen, veröffentlichen wir die Zahlen und jeweiligen Regelungen tagesaktuell auf unseren Seiten.“ Zu finden sind diese unter www.braunschweig.de/innenstadtportal. Auch viele Medien und die NINA Warn-App bieten einen schnellen Überblick über die aktuellen Inzidenzwerte und die aktuell geltenden Regeln.

Laserbasierte Frequenzmessung
Seit Ende September 2016 erfasst das Stadtmarketing, unterstützt durch den Arbeitsausschuss Innenstadt Braunschweig e. V. und die Schloss-Arkaden, die Frequenzen in der Innenstadt an sechs Standorten digital: Damm, Hutfiltern, Langer Hof, Schuhstraße, Poststraße und Sack. Seit Ende März 2019 ergänzt ein Lasergerät in der Neuen Straße die Messungen. Dazu nutzt das Stadtmarketing die Technik der LASE PeCo Systemtechnik GmbH. Mit der lasergesteuerten Technik lassen sich rund um die Uhr nahezu echtzeitbasierte Daten erfassen. Dabei werden Besucherinnen und Besucher, die mehrere Messpunkte passieren, mehrfach gezählt, sodass der Frequenzbegriff nicht mit der Besucheranzahl gleichzusetzen ist. Die Technik ist gesundheitlich unschädlich und da das Messverfahren keine personenbezogenen Daten erhebt, ist sie auch datenschutzrechtlich unbedenklich. Seit April 2019 sind die Messdaten öffentlich einsehbar unter www.hystreet.com.

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