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Der CoLiving Campus soll konkrete Formen annehmen

Braunschweig, 07. Oktober 2022 - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Mit dem CoLiving Campus soll in Braunschweig am Campus Nord ein Wissenschaftsquartier entstehen, das Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft und Stadtgesellschaft im urbanen Raum zusammenbringt und sie zur aktiven Mitgestaltung einlädt. Ziel dieses im Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) festgeschriebenen Rahmenprojekts ist es, Bildung und Forschung, Wohnen und Arbeiten, Natur, Kultur und Versorgung in einem gemischten urbanen Quartier in der Nordstadt zu vereinen. Dazu sollen in Kooperation der Stadt Braunschweig mit der Technischen Universität (TU) Braunschweig der TU-Standort Campus Nord am Bienroder Weg und das benachbarte Sportgelände der Stadt östlich der Beethovenstraße zu einem Modellquartier entwickelt werden. 

Dieses Projekt soll nun konkrete Formen annehmen. Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, auf Basis des vorgelegten Konzeptes zum CoLiving Campus mit dem Land Niedersachsen und der TU Braunschweig einen Letter of Intent zu unterzeichnen. Dieser vereinbart grundsätzlich die Bereitschaft aller Partner, ihre Grundstücke am Campus Nord und an den benachbarten Flächen rund um die städtische Sportanlage Beethovenstraße in das Projekt einzubringen. In einem weiteren Schritt wird die Verwaltung ermächtigt, die nähere Ausgestaltung eines mehrstufigen Beteiligungsprozesses gemeinsam mit der TU in einem  Kooperationsvertrag zu fassen (Alle Einzelheiten und, Fotos und Karten siehe Beschlussvorlage 22-19646 im Ratsinformationssystem (Öffnet in einem neuen Tab)). Am Donnerstag, 6. Oktober, befasst sich der Ausschuss für Kultur und Wissenschaft damit. Nach der Vorberatung in weiteren Ausschüssen und dem zuständigen Stadtbezirksrat entscheidet der Rat in seiner Sitzung am 22. November. 

Für die Entwicklung des CoLiving Campus wird ein innovativer Planungs- und Beteiligungsprozess angestrebt: transparent, modellhaft, kooperativ, ergebnisoffen, vor Ort organisiert. Am CoLiving Campus sollen gemeinschaftliches Leben, Lernen, Forschen und Arbeiten in unmittelbarer Nähe zueinander und rund um die Uhr stattfinden. Dadurch entstehen neue Räume und Möglichkeiten für transdisziplinäre Forschung und Lehre in Kombination mit innovativen Formen des Wohnens und Arbeitens. 

Es wird angestrebt, den Letter of Intent noch in diesem Jahr zu unterzeichnen und auf dieser Basis das Bürgerbeteiligungsverfahren im Jahr 2023 durchzuführen – mit dem Ziel, den Rahmenplan in 2024 zu veröffentlichen.