EN

Digitalpakt: Kultusminister Tonne überreicht Förderbescheide

Braunschweig, 28.08.2020 - Referat Kommunikation

Der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat vier Förderbescheide mit einem Gesamtvolumen von 822.200 € für die Digitalisierung an Schulen an Schuldezernentin Dr. Christine Arbogast übergeben. Es handelt sich hierbei um die ersten Förderbescheide für die Maßnahme „Datennetzmodernisierung für das Gymnasium Kleine Burg am Hauptstandort und an der Außenstelle sowie für die Grundschule Gliesmarode und  die Außenstelle des Gymnasiums Ricarda-Huch-Schule 

Dies sind zudem die ersten Bewilligungen, die Braunschweig aus dem „Digitalpakt“ des Bundes erhält. Mittlerweile sind weitere Förderanträge gestellt, u.a.  WLAN-Ausbau für diverse Schulen, u. a. Gymnasium Martino-Katharineum, und Wilhelmgymnasium. 

© Stadt Braunschweig / Michaela Heyse

Insgesamt plant die Verwaltung bis 2023 Fördermittel von insgesamt etwa 13,7 Millionen Euro aus dem Digitalpakt zu beantragen, erläuterte die Schuldezernentin. Es würden für alle städtischen Schulen Förderanträge gestellt werden, die ein entsprechendes Medienbildungskonzept (Fördervoraussetzung) vorgelegt haben. Dabei werde es sich vorrangig um Förderanträge für Datennetzmodernisierung, WLAN-Ausbau und Ausstattung mit digitalen Präsentationsflächen handeln. Alle Schulen Braunschweigs würden profitieren, sagte Dr. Arbogast, die Förderrichtlinie sehe vor, dass mindestens 30.000 Euro für jede Schule verwendet werden müssten. Natürlich werde die Stadt priorisieren müssen. Insbesondere bei der Datennetzmodernisierung wird berücksichtigt, ob demnächst ohnehin eine Sanierung stattfinde. 

© Stadt Braunschweig / Michaela Heyse(von links vordere Reihe) Landtagsabgeordneter Christoph Bratmann, Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Schuldezernentin Dr. Christine Arbogast mit den Vertreterinnen und Vertretern der Schulen.

Die Stadt werde selbst zusätzlich im Rahmen des Medienentwicklungsplans große Ausgaben für die Digitalisierung an Schulen tätigen, sagte Dr. Arbogast. In den kommenden Jahren seien dafür 14,2 Millionen eigene Mittel vorgesehen. Mit denen des Bundes würden dann fast 30 Millionen Euro u. a. für Datennetze, WLAN-Versorgung, digitale Präsentationsflächen oder Ausstattung mit mobilen Endgeräten ausgegeben werden.