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Trauer um Karl Grziwa

Braunschweig, 08.02.2021 | Referat Kommunikation

© 2016 Stadt Braunschweig/ Foto: Daniela Nielsen

Die Stadt Braunschweig trauert um Karl Grziwa, der im Alter von 73 Jahren verstorben ist. Grziwa gehörte zwei Jahrzehnte in der Fraktion der CDU dem Rat der Stadt an, unter anderem als Mitglied des Finanz- und Personalausschusses, als stellvertretender Vorsitzender des Schulausschusses und als Mitglied des Ältestenrates. Zehn Jahre lang leitete er als Vorsitzender des Rates die Sitzungen.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth: "Mit tiefer Betroffenheit habe ich die Nachricht vom Tode Karl Grziwas aufgenommen. Er hat sich in seinem langjährigen, vielseitigen politischen Wirken große Verdienste um die Entwicklung unserer Stadt erworben. In den fast 35 Jahren seiner politischen Tätigkeit im Stadtbezirk Lehndorf-Watenbüttel und als Bezirksbürgermeister hatte er stets ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme der dort lebenden Menschen, mit denen er regelmäßig das Gespräch suchte – getreu seiner Überzeugung, dass es nur durch Bürgernähe möglich ist, die Bevölkerung bei komplexen politischen Themen mitzunehmen. Ratssitzungen leitete Karl Grziwa ausgleichend, sachlich und fair, wenn notwendig aber auch konsequent. Mit seiner freundlichen und souveränen Art war er für diese Aufgabe prädestiniert und erhielt Respekt und Anerkennung über alle Parteigrenzen hinweg. Die Stadt Braunschweig wird Karl Grziwa ein ehrendes Andenken bewahren."

Grziwa war von Beruf Polizeibeamter. Er engagierte sich beim Weißen Ring in der Hilfe für Verbrechensopfer und war Vorsitzender des Seniorenrats.  Als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates hat Karl Grziwa über viele Jahre die Entwicklung und Modernisierung der Braunschweiger Volkshochschule maßgeblich mitgestaltet. Engagiert und zuverlässig stand er bis zuletzt der Erwachsenenbildung mit fachlichem Rat sowie als freiberuflicher Dozent und Verfechter unserer demokratischen Werte in der politischen Bildung zur Seite.