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Überdurchschnittlich gute Beteiligung an Bürgerbefragung Hagenmarkt

Braunschweig, 16.12.2021 | Referat Kommunikation

© Stadt Braunschweig/ Foto: Daniela Nielsen

Die Bürgerbefragung zur Wahrnehmung des Hagenmarkts in seiner derzeitigen Form und seiner zukünftigen Gestaltung hat eine überdurchschnittlich gute Resonanz gehabt. Von insgesamt 7.500 zufällig ausgewählten Braunschweiger Bürgerinnen und Bürgern nahmen im Zeitraum vom 22. Oktober bis zum 21. November 2021 2.710 Personen an der Befragung teil. Dies entspricht einem Rücklauf von 36,13 Prozent. 2.031 Personen sandten den ausgefüllten Fragebogen mit der Post zurück (74,94 Prozent), 679 Personen füllten ihn online aus (25,06 Prozent).

"Damit hat die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Befragung die Erwartungen übertroffen", freut sich Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer. "Dieser hohe Wert der Beteiligung zeigt deutlich, dass das Thema der zukünftigen Gestaltung des Hagenmarktes einen hohen Stellenwert in der gesamten Braunschweiger Bevölkerung hat."

Die Verwaltung und das von ihr beauftragte Bielefelder Soko-Institut hatten eine Rücklaufquote von rund 25 Prozent angestrebt. Dies entspricht Erfahrungswerten aus vergleichbaren Befragungen. Die Ergebnisse sind nach erster Einschätzung repräsentativ, der Rücklauf entspricht den zuvor ermittelten Zahlenanteilen für die einzelnen demographischen Gruppen sowie der räumlichen Verteilung in der Gesamtstadt.

"Interessant ist: Heute wird der Hagenmarkt von den meisten befragten Personen als verkehrlicher Transitraum wahrgenommen", so Leuer weiter. "Nur sehr wenige halten sich auf dem Platz in der Woche länger als fünf Minuten auf. Entsprechend negativ wird der aktuelle Zustand des Platzraumes um den Brunnen in der Gesamtheit bewertet – nach Schulnoten nur mit "ausreichend", exakt mit 3,91." Es sei also deutlich, dass Handlungsbedarf bestehe, betont Leuer.

Übereinstimmender Wunsch Braunschweigerinnen und Braunschweiger, die an der Befragung teilnahmen, ist es, einen hohen Grünanteil in einer Neuplanung zu berücksichtigen.  Der Wunsch nach "ruhigen Pausen ohne Verzehrzwang" liegt bei den gewünschten Aktivitäten ganz vorne. Somit wird eine höhere Aufenthaltsqualität gewünscht. Der Hagenmarkt soll neben der Mobilität zukünftig auch dem Verweilen und Entspannen dienen.

Die Verwaltung wird nun die inhaltliche Auswertung aller Antworten in Zusammenarbeit mit dem Soko-Institut abschließen. Anfang 2022 sollen die Ergebnisse dann dem Planungs- und Hochbauausschuss sowie dem Stadtbezirksrat Mitte umfassend vorgestellt werden. Dann wird es neben den genauen Zahlenergebnissen der Befragung auch einen Vorschlag der Verwaltung geben, wie die Ergebnisse in die Wettbewerbsauslobung für einen 2022 geplanten Freiflächenwettbewerb einfließen.