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Corona-Impfstart für die Mitarbeitenden des Klinikums Braunschweig

Braunschweig, 07.01.2021 - Städtisches Klinikum Braunschweig

© Klinikum Braunschweig / Peter SierigkDr. Gesa Horst-Schaper, Leitende Betriebsärztin verabreicht Christoph Duesberg, Leitender Oberarzt in der Zentralen Notaufnahme die Impfung.

Ab heute wird im Klinikum Braunschweig geimpft. Vor den Augen von Niedersachsens Sozial- und Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann, Oberbürgermeister Ulrich Markurth und der stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden des Klinikums, Annette Schütze haben Lea Adamek, Pflegefachkraft in der Zentralen Notaufnahme und Christoph Duesberg, Leitender Oberarzt in der Zentralen Notaufnahme als erstes den Impfstoff verabreicht bekommen.

„Ich freue mich sehr, dass das Klinikum Braunschweig als Maximalversorger der Region, zu den ersten drei Kliniken in Niedersachsen gehört, die den Impfstoff von Biontech/Pfizer erhalten und selbst ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter impfen können“, so Oberbürgermeister Ulrich Markurth. „Zugleich soll unser Städtisches Impfzentrum in der Stadthalle am 7. und 14. Januar weitere je 1.000 Impfdosen erhalten, die voraussichtlich in den Alten- und Pflegeheimen verwendet werden.“ 

Gemäß der STIKO-Empfehlung und § 2 der Coronavirus-Impfverordnung werden zum klinikinternen Impfauftakt Beschäftigte mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 als erstes geimpft. Dies betrifft insbesondere das Personal auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, auf den Covid-Stationen und Beschäftigte in der Betreuung von hämato-onkologischen Patienten sowie Mitarbeitende, die in Bereichen arbeiten, bei denen aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden. Ärztlicher Direktor Dr. Thomas Bartkiewicz hofft, dass auch alle weiteren Beschäftigten, die dies wünschen, zügig geimpft werden können. „Hier sind wir aber abhängig von der Verteilungspolitik des Bundes und dem Land Niedersachsen.“ 

Rund 975 Corona-Impfdosen hatte das Klinikum am Mittwoch unter Polizeischutz geliefert bekommen. Pflegedirektor Christian Faßmann-Heins freut sich über die hohe Impfbereitschaft der Belegschaft. „Innerhalb der ersten zwei Stunden nach Aktivierung unserer internen Buchungssoftware zur Terminvergabe haben sich bereits 177 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für eine Impfung angemeldet. Es zeichnet sich jetzt schon eine sehr hohe Nachfrage nach einer Impfung ab“, so der Pflegedirektor. 

Die Impfaktion zur Bekämpfung des Coronavirus bedeutete eine große logistische Herausforderung. Vorausgegangen sind umfangreiche Planungen und Vorbereitungen einer eigens dafür eingesetzten interdisziplinären Arbeitsgruppe. Die Arbeit war u.a. gekennzeichnet durch eine wechselnde Informationslage und erforderte viel Flexibilität von allen Beteiligten. Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. „Im Rahmen einer gemeinsamen Kraftanstrengung und innerhalb kürzester Zeit wurden an allen drei Standorten des Klinikums, in der Celler Straße, der Holwedestraße und der Salzdahlumer Straße die räumlichen, personellen und technischen Voraussetzungen für den Start der klinikinternen Impfstraßen geschaffen“, lobt die Leitende Betriebsärztin Dr. Gesa Horst-Schaper.  

„Ganz besonders freut es mich, dass es uns in so kurzer Zeit gelungen ist, den gesamten Impfworkflow - von der Impfaufklärung, über das Vorbereiten der Injektionen bis hin zur eigentlichen Impfung – für alle drei Standorte auf die Beine zu stellen“, hebt Bartkiewicz das Engagement des Klinikpersonals hervor.

Und wer das interne Impfteam bei der Arbeit beobachtet, kann schon erahnen, welche Herausforderungen hinter einem sachgerechten Impfablauf stehen. "Die Mitarbeitenden des Klinikums leisten in der Pandemie Großartiges. Das verdient unseren Dank und größte Anerkennung. Ich freue mich über die hohe Impfbereitschaft im Klinikum und die ausgesprochen professionelle Vorbereitung dieser anspruchsvollen Impfaktion“, so Ministerin Reimann. 

Aktuelle Zahlen-Daten-Fakten zum Klinikum: 

Mit 1.475 vollstationären Planbetten sowie 24 teilstationären Planbetten und 4.274 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Krankenhaus (fast 5.000 inkl. Tochtergesellschaften) ist das Klinikum Braunschweig eines der größten Arbeitgeber in der Region. Es versorgt als Krankenhaus der Maximalversorgung auf universitärem Niveau die Region Braunschweig mit rund 1,2 Millionen Einwohnern.  

Mit 21 Kliniken, 10 selbständigen klinischen Abteilungen und 7 Instituten wird nahezu das komplette Fächerspektrum der Medizin abgedeckt. Pro Jahr werden mehr als 65.000 Patienten stationär und rund 200.000 ambulant behandelt.

Drei Standorte gehören zum Städtischen Klinikum: 

  • Klinikum Holwedestraße
  • Klinikum Salzdahlumer Straße
  • Klinikum Celler Straße

und das Ambulante Rehabilitationszentrum in der Nîmes Straße. 

Das Klinikum hat einen Umsatz von rund 350 Millionen Euro pro Jahr. Als bedeutender Auftraggeber für Bau- und Instandhaltungs-maßnahmen, Investitionen bei Geräten und IT sowie sonstigen Dienstleistungen vergibt es Aufträge im Umfang von über 80 Mio. Euro jährlich.