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Braunschweig in Innenstadt-Förderprogramm aufgenommen

Braunschweig, 09.09.2021 | Referat Kommunikation

© 2016 Stadt Braunschweig/ Foto: Daniela Nielsen

Die Stadt Braunschweig hat sich erfolgreich um die Aufnahme in das "Sofortprogramm Perspektive Innenstadt" des Landes Niedersachsen beworben. Das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Landesentwicklung hat jetzt den Budgetreservierungsantrag der Stadtverwaltung positiv beschieden. Aus dem Förderprogramm könnten bis zu 1,8 Millionen Euro nach Braunschweig fließen. 

Mit Hilfe der Fördermittel sollen Projekte und Maßnahmen zur Stärkung und Belebung der Innenstadt umgesetzt werden, um den Folgen der Corona-Pandemie zu begegnen. Die zunächst geplanten 1,5 Millionen Euro für Kommunen mit mindestens 65.000 Einwohnerinnen und Einwohnern hat das Land inzwischen um 300.000 Euro aufgestockt. Hintergrund ist, dass nicht alle niedersächsischen Kommunen die Möglichkeit zur Budgetreservierung genutzt haben und das restliche Fördervolumen des insgesamt 117 Millionen Euro umfassenden Programms auf andere Kommunen verteilt wurde. 

"Die Aufnahme in das Förderprogramm des Landes ist eine gute Nachricht für unsere Innenstadt und für alle, die sich im Rahmen des Innenstadtdialogs engagieren", so Oberbürgermeister Ulrich Markurth. "Mit den Mitteln werden wir wichtige Impulse zur Stärkung der Braunschweiger Innenstadt setzen." 

Wie viel Geld letztlich tatsächlich nach Braunschweig fließt, hängt von der Bewertung der einzelnen Projektanträge ab. Denn die ausgewählten Kommunen müssen für jede geplante Maßnahme einen eigenen Förderantrag stellen. Das soll nach aktuellem Stand ab Oktober möglich sein. 

"Das Wirtschaftsdezernat koordiniert zusammen mit der Wirtschaftsförderung die Antragstellung", so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa. "Die angestrebten Projekte und Maßnahmen wurden bereits im Innenstadtdialog vorgestellt, die Kolleginnen und Kollegen haben sie zwischenzeitlich weiter ausgearbeitet." 

Weitere Informationen zum Verfahren sind auf der Internetseite des für das Förderprogramm zuständigen Ministeriums für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Landesentwicklung abrufbar.