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1,5 Millionen Euro für 17 Innenstadt-Maßnahmen in Aussicht

Braunschweig, 8. September 2022 - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Im Programm „Perspektive Innenstadt!“ hat die Stadtverwaltung für 17 der 18 vom Rat beschlossenen Projekte zur Stärkung der Innenstadt fristgerecht die Förderanträge beim Land Niedersachsen eingereicht. Das teilte Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa jetzt den Ratsgremien mit. Das beantragte Fördervolumen beträgt rund 1,5 Millionen Euro. Wenngleich die Mittel noch nicht final bewilligt und ausgezahlt sind, konnten einige Projekte auf Basis des sogenannten vorzeitigen Maßnahmenbeginns bereits umgesetzt werden.

Den vorzeitigen Maßnahmenbeginn hatte der Rat beschlossen, da die NBank aufgrund des hohen Antragsaufkommens mit zum Teil langen Bearbeitungszeiten rechnet. Die dafür mit dem Rat vereinbarten Vorprüfungen bei der NBank aus Basis von Projektskizzen verliefen erfolgreich. „Für alle skizzierten Projekte haben wir von der NBank eine positive Rückmeldung erhalten. Wir können also davon ausgehen, dass sie förderfähig sind und später auch final bewilligt werden“, so Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa.

Zu den auf diese Weise bereits umgesetzten Projekten zählen unter anderem Veranstaltungen aus der Reihe "Dein Sommer – deine Innenstadt" der Braunschweig Stadtmarketing GmbH. „Stadtgarten, Stadtstrand, Rollschuh-Disco und Dinner in White haben den Menschen über den Sommer hinweg zusätzliche Freude am Innenstadterlebnis bereitet und wirkten sich positiv auf die Besucherfrequenzen aus“, so Leppa. „Ohne den vorzeitigen Maßnahmenbeginn hätten wir dieses umfangreiche Erlebnisangebot in diesem Sommer nicht realisieren können.“

Ebenso abgeschlossen ist die Erarbeitung eines strategischen Rahmenkonzepts zur Innenstadtentwicklung, das bereits im März vorgestellt wurde und für das ebenfalls die Aussicht auf Fördermittel besteht. Es ist unter anderem Voraussetzung für die Teilnahme am nächsten Landes-Förderprogramm „Resiliente Innenstädte“.

Weitere Projekte befinden sich aktuell in der Umsetzung. So wird derzeit etwa die Errichtung zusätzlicher Sitzmöbel sowie mobiler Grünanlagen vorbereitet.

Die Idee eines Eltern- und Familiencafés, die ebenfalls im Zuge des Innenstadtdialogs entstanden war, kann hingegen zunächst nicht weiterverfolgt werden. „Mehrere Gespräche mit der NBank haben ergeben, dass sich das Projekt im Kontext der Förderrichtlinie nicht umsetzen lässt“, so Leppa.

Zwei Projektanträge hat die NBank bereits abschließend geprüft und bewilligt. Sowohl für die Einrichtung einer Kultur.Raum.Zentrale sowie die Erarbeitung einer Werbesatzung für die Innenstadt können nun also konkrete Konzepte entwickelt werden.