EN

OB Markurth zum Tod von Uwe Jordan

Braunschweig, 5. August 2019 - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

© Foto: Klaus G. Kohn, BraunschweigUwe Jordan

Mit großer Betroffenheit hat Oberbürgermeister Ulrich Markurth auf den Tod von Bezirksbürgermeister Uwe Jordan reagiert. „Mit Uwe Jordan verliert das Östliche Ringgebiet und ganz Braunschweig einen überaus engagierten Lokalpolitiker, der von den Bürgerinnen und Bürgern sowie von Politikerinnen und Politikern aller Fraktionen geschätzt wurde. Ich persönlich verliere einen engen Vertrauten und Nachbarn, mit dem mich fast 30 Jahre Leben und politisches Engagement im selben Stadtbezirk verbinden.“

OB Markurth weiter: „Uwe Jordan hatte stets ein offenes Ohr für die Wünsche und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger und ein waches Auge für die Probleme und Schwachstellen in ‚seinem‘ Stadtbezirk. ‚Sein Stadtbezirk‘ – das kann man nach 18 Jahren als Bezirksbürgermeister wohl so sagen. Ihm war daran gelegen, den Charme und die Einzigartigkeit des Östlichen Ringgebietes zu bewahren, bei Konflikten wirkte er stets ausgleichend und wusste pragmatische Lösungen. Uwe Jordan fand aber auch klare Worte und stand für seine Überzeugungen ein.“

„Er beförderte die Kontakte zwischen den vielen Vereinen, Verbänden und Institutionen des Stadtbezirks, zum Beispiel durch ein alljährliches Treffen. Trotz seiner Krankheit hat sich Uwe Jordan auch im letzten Jahr nach Kräften engagiert – Klagen oder Jammern stand nicht auf seiner Agenda. Lieber setzte er sich weiter für die Menschen ein“, sagte Markurth.

Seine politischen Schwerpunkte im Rat waren insbesondere die Jugend- und Bildungspolitik. Markurth: „Als mittlerweile pensionierter Berufsschullehrer brachte er seine umfangreiche Praxiserfahrung mit Engagement und Besonnenheit in die Entwicklung unserer kommunalen Bildungslandschaft ein. Wir alle sind Uwe Jordan zu großem Dank verpflichtet und trauern mit seiner Familie.“

Uwe Jordan war seit November 2001 Bezirksbürgermeister des Östlichen Ringgebiets und seit November 2006 Mitglied des Rates der Stadt Braunschweig. In der Wahlperiode von November 2006 bis Oktober 2011 war er stellvertretender Ratsvorsitzender. In seiner Funktion als Ratsherr war er seit seiner Wahl in den Rat 2006 durchgängig im Jugendhilfeausschuss und im Schulausschuss vertreten.