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Für den Sport bei Regen und Schnee: Vier Kalthallen fertiggestellt

© Stadt BraunschweigDie vier Kalthallen stehen Schulen und Sportvereinen nach vorheriger Anmeldung und Belegungsbestätigung durch das Sportreferat zur Verfügung.

Vier Kalthallen – überdachte und beleuchtete Kunstrasenfelder für den ganzjährigen Sportbetrieb – sind nach rund achtmonatiger Bauzeit fertiggestellt worden. Sie befinden sich auf der Bezirkssportanlage Melverode, der Bezirkssportanlage Westpark, der Sportanlage Bienroder Weg 51 und in Veltenhof in der Christoph-Ding-Straße. Die vier Kalthallen sind mit einem sandverfüllten Kunststoffrasen auf ca. 800 m² Grundfläche ausgestattet und mit einer extensiven Dachbegrünung hergestellt worden. Sie stehen Schulen und Sportvereinen nach vorheriger Anmeldung und Belegungsbestätigung durch das Sportreferat zur Verfügung und ermöglichen einen ganzjährigen Sportbetrieb für den Schul- und Vereinssport, da sie unabhängig von Wetterlage und widrigen äußeren Bedingungen nutzbar sind.

"So kann Sport an der frischen Luft betrieben werden, ohne starkem Regen oder Schneefall ausgesetzt zu sein", sagt Holger Herlitschke, Dezernent für Umwelt, Stadtgrün, Sport und Hochbau. "Durch die uneingeschränkten ganzjährigen Nutzungsmöglichkeiten bietet die Kalthalle eine sehr gute Möglichkeit gerade für Vereine mit der Sparte Fußball, von denen es über 40 in Braunschweig gibt, ihr Sportangebot auch in den Wintermonaten aufrechterhalten zu können." Sie brauchen nicht auf die die knappen Nutzungskapazitäten in den konventionellen Sporthallen zurückzugreifen, die für klassische Hallensportarten wie zum Beispiel Hockey, Handball, Basketball etc. dringend benötigt werden.

Die Kalthallen bieten auch einen gewissen Schutz vor starker Sonneneinstrahlung. Sie eignen sich insbesondere für Kinder und Jugendliche. Ihr Bau entspricht den partizipativ entwickelten konzeptionellen Vorgaben des Sportentwicklungsplanes "Masterplan Sport 2030".

Die Dächer der Kalthallen sind begrünt. Mit einer Neigung von weniger als 15 Grad sind sie optimal dafür geeignet. Durch die Begrünung wird die ökologische Situation an den vier Standorten verbessert, indem auf den neuen Hallen ein geschütztes Habitat entsteht.