EN

Online-Befragung für den Masterplan Sport 2030

Braunschweig, 27.09.2021 | Referat Kommunikation

© 2019 Stadt Braunschweig/ Daniela Nielsen

Mit dem "Masterplan Sport 2030" liegt in der Stadt Braunschweig ein Grundlagenpapier vor, welches auf der Sportentwicklungsplanung aus dem Jahr 2015 basiert. Anhand der jetzt startenden Fortschreibung soll geprüft werden, ob die in der Sportentwicklungsplanung erarbeiteten Ziele und Empfehlungen einer Aktualisierung bedürfen bzw. ob sich der Bedarf der Bevölkerung gewandelt hat. 

Nachdem im abgelaufenen Arbeitsprogramm die Sportanlagen für den Schul- und Vereinssport im Mittelpunkt standen, sollen jetzt vor allem die Bewegungs- und Sportmöglichkeiten im Quartier und im urbanen Raum betrachtet werden. Dabei wird die Bevölkerung beteiligt: mit einem  Online-Fragebogen. "Es wäre großartig, würden sich möglichst viele Braunschweigerinnen und Braunschweiger an der Befragung und den Workshops beteiligen. Unser Ziel ist es ja, das künftige sportliche Angebot in unserer Stadt möglichst nah an den Wünschen und Bedürfnissen der Sporttreibenden auszurichten", sagt Sportdezernent Holger Herlitschke. 

"Wir wollen den Fokus auf die Alltagsmobilität sowie die Bewertung des hierfür zur Verfügung stehenden öffentlichen Raums – unter dem Gesichtspunkt der kommunalen Gesundheitsförderung – legen", konkretisiert der Dezernent. 

Eine quartiersbezogene Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger soll sich Ende 2021/Anfang 2022 – unter den dann corona-bedingt möglichen Rahmenbedingungen – in mehreren Einzelveranstaltungen anschließen. "Aufgeteilt in ca. zehn Stadtteile bzw. Planungsbezirke sollen offene Workshops stattfinden, zu denen zunächst gezielt Einrichtungen und Institutionen, wie Sportvereine, Jugendeinrichtungen, Schulen, Seniorenorganisationen sowie bekannte Freizeitsportgruppen eingeladen werden, die offen zugängliche Sport- und Bewegungsräume im Quartier nutzen. Ganz wichtig ist uns aber, dass die Workshops auch für alle anderen am Sport in Braunschweig Interessierten offen zugänglich sein werden", betont Herlitschke. Aus den gesammelten Vorschlägen wird abschließend ein Ziel- und Maßnahmenkatalog für den jeweiligen Stadtteil bzw. Planungsbezirk erarbeitet.