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Modulbauten an zwei Schulen mit Holzbaupreis ausgezeichnet

Braunschweig, 27.11.2020 - Referat Kommunikation

© Stadt Braunschweig / Michaela Heyse

Die Erweiterungsbauten am Lessinggymnasium und am Gymnasium Neue Oberschule, die vom städtischen Fachbereich Hochbau- und Gebäudemanagement nach einem Entwurf von werk.um-Architekten aus Darmstadt errichtet wurden, sind mit einem 1. Preis des »Holzbaupreises Niedersachsen 2020« ausgezeichnet worden.

Bei den Bauten handelt es sich jeweils um dreigeschossige Schulgebäude aus Holztafelelementen. Sie wurden aufgrund ihrer Ähnlichkeit durch die Jury zu einem Objekt zusammengefasst. Gelungene Proportionen sowie ein sehr hoher Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen erfüllen den Anspruch an Gestaltung und Nachhaltigkeit überdurchschnittlich.

Die Gebäude umfassen jeweils insgesamt elf Unterrichtsräume, einen Gruppenraum, der unter anderem für das Ganztagsangebot genutzt wird, eine Lehrerstation, Technikräume sowie sanitäre Anlagen. Mit den Neubauten ist in beiden Gymnasien ein fünfzügiger Schulbetrieb (fünf Klassen pro Jahrgang) möglich. Dazu werden die Raumkapazitäten an der Neuen Oberschule künftig noch einmal erweitert.

Aus insgesamt 49 Bewerbungen zum Holzbaupreis wurden drei Preisträger ermittelt und drei Anerkennungen an Bauherren, Architekten und Planer für besonders gelungene Holzbauten in Niedersachen vergeben. Ein weiterer 1. Preis ging an die Üstra-Siedlung in Hannover mit 139 Mietwohnungen. Der Holzbaupreis Niedersachsen wurde zum dritten Mal durch den Landesmarketingfond Holz und den Landesbeirat Holz vergeben. Die Auszeichnung nahm die Schirmherrin des Wettbewerbs, die Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Barbara Otte-Kinast, in Hannover vor, aufgrund der Pandemielage mit nur wenigen Präsenzteilnehmern.

Hintergrund: Der Wettbewerb »Holzbaupreis Niedersachsen« wird vom Landesbeirat Holz e.V. und dem Landesmarketingfonds Holz des 3N Kompetenzzentrums Niedersachsen Netzwerk Nachwachsende Rohstoffe und Bioökonomie e.V. in zweijährigem Turnus seit 2016 ausgerichtet. Er zeichnet Gebäude aus, die überwiegend aus Holz und Holzwerkstoffen sowie weiteren nachwachsenden Rohstoffen bestehen und im Sinne von Klimaschutz und Nachhaltigkeit ökologische und ressourcensparende Aspekte besonders berücksichtigen.