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Oberbürgermeister in Niedersachsen: Weihnachtsmärkte sollen mit 2G stattfinden

Stadt Braunschweig/Niedersächsischer Städtetag - 19.11.2021

Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum hat heute mit seine niedersächsischen Amtskolleginnen und Amtskollegen intensiv über die Durchführung von Weihnachtsmärkten beraten. Sie sprechen sich aktuell dafür aus, diese unter 2G-Bedingungen stattfinden zu lassen. „Wir alle haben im Vorfeld gute Hygienekonzepte gemäß niedersächsischer Coronaverordnung entwickelt. In Braunschweig waren wir mit dem 2G-Konzept Vorreiter. Damit gibt es einen guten Ausgleich zwischen der in dieser Lage notwendigen Vorsicht und ein wenig mehr vorweihnachtlicher Stimmung in der Innenstadt als im vergangen Jahr, als der Markt ganz ausfallen musste. Natürlich behalten wir die Entwicklung eng im Blick und steuern nach, wenn nötig.“ Die Oberbürgermeister heben hervor, dass die Weihnachtsmärkte draußen stattfinden und auch die gestrigen Bund-Länder- Beschlüsse sowie der Entwurf der aktuellen Corona-Verordnung keine Absagen von Weihnachtsmärkten vorsehen.

Pressemitteilung des Niedersächsischen Städtetags (19.11.2021):

Die Oberbürgermeisterkonferenz setzt sich seit Beginn der Corona-Pandemie für einen verantwortlichen Mittelweg zwischen Gesundheitsschutz und öffentlichem Leben ein.

Vor diesem Hintergrund gibt Oberbürgermeister Frank Klingebiel (Stadt Salzgitter) für die Oberbürgermeisterkonferenz folgende Erklärung ab: 

Die Oberbürgermeisterkonferenz spricht sich nach sehr eingehender Beratung für die Durchführung der Weihnachtsmärkte unter den Vorgaben der Niedersächsischen Corona-Verordnung – insbesondere der 2G-Regelung – aus. Weder die Niedersächsische Corona-VO noch der gestrige Beschluss der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin sehen eine Absage der Weihnachtsmärkte vor. 

Sollte sich die Infektionslage sowie die Krankenhaussituation vor Ort weiter drastisch verschärfen, prüfen die Kommunen in eigener Verantwortung angemessene und verhältnismäßige Maßnahmen, wie Maskenpflicht, Einschränkung der Öffnungszeiten, Alkoholverbot oder 2G plus. Zu berücksichtigen ist dabei, dass Weihnachtsmärkte unter freiem Himmel stattfinden. Würden wir die Weihnachtsmärkte nicht durchführen, ist zu befürchten, dass sich mehr Menschen in geschlossenen Räumen – gegebenenfalls ohne Kontrolle – treffen würden.