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Petriwehr: Vorbereitungen für den Bau eines Fischkanupasses beginnen

Braunschweig, 11. Oktober - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

© Foto: Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen / Weiterverbreitung nicht gestattetDas Petriwehr von oben.
© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen; Weiterverbreitung nicht gestattetNach dem Bau des Fischkanupasses soll das denkmalgeschützte Petriwehr umfangreich saniert werden.

Das Petriwehr an der Okerumflut am Inselwall wird ökologisch durchgängig. Am kommenden Montag, 14. Oktober, starten vorbereitende Arbeiten für die Errichtung eines Fischkanupasses. Mit dessen Bau soll dann im Frühjahr kommenden Jahres begonnen werden.

Der Fischkanupass ermöglicht es Fischen und anderen Wasserlebewesen, das Wehr vom Unter- zum Oberwasser zu passieren. Gleichzeitig kann er von Wassersportlern in Fließrichtung befahren werden, so dass die Boote nicht mehr um die Wehranlage herumgetragen werden müssen.

Zunächst werden die beiden Zufahrten zum Baufeld hergestellt und befestigt. Dazu ist die Fällung einiger Bäume erforderlich. Kurzfristige Sperrungen der Brücke für Fußgänger und Radfahrer über das Petriwehr sind möglich. Anschließend untersucht eine Fachfirma die Oker in dem Bereich auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg.

Auftraggeber ist der Wasserverband Mittlere Oker (WVMO), der nach dem Bau des Fischkanupasses das denkmalgeschützte Petriwehr, welches in seiner jetzigen Form Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, umfangreich sanieren wird. Die Arbeiten sind mit der Stadtverwaltung im Blick auf Stadtgrün, Natur- und Denkmalschutz abgestimmt und werden von einem Landschaftsplaner begleitet. Es wird darauf geachtet, die Eingriffe in den Inselwallpark so gering wie möglich zu halten. Nach Beendigung der Baumaßnahme sind umfangreiche Neupflanzungen geplant, um die unvermeidlichen Auswirkungen auszugleichen und den Park landschaftsarchitektonisch aufzuwerten.