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Rat beschließt Raumprogramm für Erweiterung des Wilhelm-Gymnasiums

Braunschweig, 06.10.2021 | Referat Kommunikation

Der Rat hat in seiner Sitzung am 5. Oktober dem Raumprogramm zur Erweiterung an beiden Standorten zugestimmt. Am Hauptstandort Leonhardstraße 63 wird ein Neubau errichtet, in der Außenstelle Leonhardstraße 12 die Ein-Fach-Sporthalle durch eine neue Zwei-Fach-Halle ersetzt, mit Ressourcen für den Ganztagsbetrieb. An beiden Standorten, für die derzeit Schulraumcontainer als Interimslösung bereitgestellt sind, werden Bestandsräume umgewidmet. 

Die Verwaltung hat ein standortbezogenes Raumprogramm unter der Prämisse entwickelt, dass in der Außenstelle vier Jahrgänge (5 bis 8) und am Hauptstandort fünf Jahrgänge (9 bis 13) untergebracht werden und die Standorte autark arbeiten können. Mit dieser Aufteilung, die auch von der Schule favorisiert wird, wird eine optimale Auslastung der Bestandsflächen erzielt. An jedem Standort ist eine bauliche Erweiterung erforderlich. Entsprechende Flächen stehen zur Verfügung. 

Das Raumprogramm beschreibt den ermittelten Raumbedarf. Wie genau welche der neuen oder sanierten Räume künftig genutzt werden, bleibt der späteren Entwurfsplanung vorbehalten. 

Für den Neubau der Sporthalle, die einen Baustein zum Ausbau der Sporthallenkapazitäten in der Innenstadt bildet und auch der Gaußschule zur Verfügung stehen wird, muss die alte abgerissen werden. Der Sporthallenneubau soll teilweise eingegraben werden, um die bauordnungsrechtlichen Vorgaben hinsichtlich der maximalen Höhe zu erfüllen. In dem Neubau kann zudem ein Teil der Ganztagsinfrastruktur wie   eine größere Mensa und weitere Räumlichkeiten untergebracht werden. Es wird untersucht, ob es im Rahmen der Sanierung wirtschaftlich vertretbar ist, im Untergeschoss des Altgebäudes einen Teil der fehlenden Räume unterzubringen. 

Auch am Hauptstandort fehlen Räume für ein autarkes Arbeiten. Das Schulgebäude soll komplett saniert und barrierefrei werden. Auf dem Grundstück ist Platz für einen Neubau. Die genaue Nutzungsverteilung wird Gegenstand der Entwurfsplanung. 

Das Raumprogramm ist mit der Schule abgestimmt. Die Maßnahmen sollen mit Planungsbeginn ab 2022 umgesetzt werden.