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Rautheim-Möncheberg: Gebiet mit Potenzial für 800 Wohneinheiten

Braunschweig, 25. August 2022 - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Die Stadtverwaltung schlägt die Planung eines neuen Wohnquartiers mit Potenzial für schätzungsweise rund 800 Wohneinheiten vor: Rautheim-Möncheberg, westlich der Ortslage Rautheim. Entsprechend sollen Flächennutzungs- und Bebauungsplan für das Gebiet geändert bzw. aufgestellt werden. Besondere Kennzeichen des Quartiers: umwelt- und klimafreundliche Gestaltung, über das erweiterte Stadtbahnnetz und per Veloroute sehr gut an die Innenstadt angebunden.

„Das neue Wohnquartier soll einen eigenständigen Charakter erhalten, geprägt von einer einfachen, klaren städtebaulichen Struktur, die unter anderem Ziele des Klimaschutzkonzeptes optimal integrieren kann“, sagt Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Wir wollen Rautheim umwelt- und klimafreundlich weiterentwickeln, sparsam im Verbrauch von Flächen, mit dem umgebenden Landschaftsraum vernetzt.“

Am östlichen Rand des Plangebietes wird eine neue Stadtbahntrasse für die schnelle Verbindung zur Innenstadt geplant. Eine Mischung von Einfamilienhausgruppen und mehrgeschossigem Wohnungsbau mit einem vielfältigen Wohnungsspektrum soll unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, auch gemeinschaftliche Wohnprojekte sollen möglich sein. Gemäß Ratsbeschluss sind 30 Prozent der Wohnfläche als geförderter Wohnungsbau umzusetzen.  Im Sinne des vom Rat beschlossenen integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK 2030) mit dem Leitziel „Die Stadt kompakt weiterbauen“ bietet das rund 33,5 Hektar große Plangebiet günstige, klima- und umweltfreundliche Standortfaktoren für die Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum. Durch die Nähe zum Gewerbegebiet „Rautheim-Nord“ ergibt sich zudem ein Angebot an wohnungsnahen Arbeitsplätzen.

Weitere Einzelheiten, Informationen zur Historie sowie Skizzen in der Beschlussvorlage 22-19235:

Der Stadtbezirksrat 212 Südstadt-Rautheim-Mascherode wird zu dem Thema am 8. September angehört, bevor sich am 14. September der Ausschuss für Planung und Hochbau damit befasst. Die Entscheidung über die Aufstellungsbeschlüsse trifft der Verwaltungsausschuss am 20. September.