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Sommertour des Oberbürgermeisters

Braunschweig, 22. August 2022 - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Im Rahmen seiner diesjährigen Sommertour besucht Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum viele Stationen in Braunschweig. Diese Seite wird fortlaufend ergänzt.

1. September, Busdepot der Braunschweiger Verkehrs-GmbH 

Dem Busdepot der Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) steht eine große Veränderung bevor: Bald schon sollen von hieraus dort im großen Stil Elektrobusse täglich vom Betriebsgelände rollen und einen noch nachhaltigeren ÖPNV in der Löwenstadt gewährleisten. 

Genau der richtige Zeitpunkt für Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum, sich im Rahmen seiner Sommertour gemeinsam mit dem Ersten Stadtrat Christian Geiger darüber zu informieren, wie die Elektromobilität für unsere Busflotte auf dem Betriebshof am Lindenberg Einzug halten soll. „Auf unserem Weg zur klimaneutralen Stadt bis 2030 spielt der ÖPNV eine große Rolle. Es freut mich, dass nun aus langfristiger Planung konkrete Schritte erwachsen, die Fortschritte sind ein großer Erfolg“, betonte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum bei der Begrüßung auf dem Busbetriebshof. 

Zunächst stand am 1. September der Betriebshof selbst im Fokus. Bereits seit 2018 wird hier gebaut. Die 2020 fertiggestellte Werkstatt ist beispielsweise bereits mit Hochständen für die Arbeiten an Elektrobussen vorbereitet. „Bei unserem BusPort – den Abstellhallen – mussten wir die Planungen anpassen“, erklärte Jörg Reincke, Geschäftsführer der BSVG, der dies mittels alter und aktueller Baupläne veranschaulichte. Ursprünglich war ein großer BusPort geplant. Mittlerweile sind daraus drei einzelne geworden. „Ein ganz wesentlicher Grund hierfür ist der Brandschutz. Es haben sich nach Bränden in Abstellhallen anderer Verkehrsbetriebe richtigerweise die Vorgaben geändert“, führte Reincke aus. „Durch Brandabschnitte sind wir für den Ernstfall vorbereitet und halten den Schaden in Grenzen.“

In die Planungen integriert ist zudem auch die Ladeinfrastruktur, mithilfe derer die künftigen E-Busse der BSVG mit 100% Ökostrom geladen werden. Die BusPorts sollen dabei auch selbst ihren Teil zur nachhaltigen Stromerzeugung beitragen. Rund 12.900 qm Dachfläche stehen für PV-Anlagen zur Verfügung. Ob die BSVG diese Anlagen selbst betreiben kann oder dies über einen Partner erfolgt, wird derzeit noch untersucht.

„Wir müssen diese Flächen auf unserem Weg zur Klimaneutralität bis 2030 bestmöglich nutzen. Der Solarstrom direkt von den Dächern des Busbetriebshofs für unsere Elektrobusse fügt sich bestens in ein stimmiges Konzept für nachhaltige Mobilität in Braunschweig ein“, freute sich Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. 

Apropos Elektrobusse: Nach Erhalt des Förderbescheids vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr nimmt nun auch die Beschaffung der neuen Gefährte konkrete Formen an. Nach derzeitiger Planung sollen 4 E-Busse 2023 in Braunschweig ankommen. Es folgen voraussichtlich 2024 weitere 24 E-Busse und 2025 noch einmal 22. „Mit diesen 50 Fahrzeugen wäre dann rund ein Drittel unserer Fahrzeugflotte elektrisch unterwegs“, erläuterte Jörg Reincke, der anschließend auf die bereits drei erfolgten Tests mit E-Bussen in Braunschweig einging. „Am Ende konnten wir jeweils ein positives Fazit ziehen. Wir haben außerdem wichtige Erfahrungen für den Einsatz von Depotladern sammeln können.“ 

Depotlader sind mit großen Batterien versehen und werden – wie es der Name sagt – im Depot aufgeladen. Zwischenladungen unterwegs fallen hier nicht an. Diese E-Busse werden bei der Beschaffung den Auftakt machen. Insgesamt wird schon bei der Beschaffung bis 2025 ein Mix aus Depot- und Gelegenheitsladern angestrebt. Die BSVG präsentierte ihrem Besuch erste Pläne, auf welchen Linien sich ein Ersteinsatz der Elektrobusse anbietet. 

Dem Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum und dem Ersten Stadtrat Christian Geiger wurde anschließend vorgestellt, welche Kriterien bei der Ausschreibung der Elektrobusse eine Rolle spielen. Denn neben technischen Aspekten etwa zur Reichweite und Batterie gibt es noch weitere Vorgaben. Die Umweltverträglichkeit mit Blick auf Klimatisierung und Heizung, Fahrgastkomfort und insbesondere Barrierefreiheit sind beispielsweise Anforderungen an die neuen Elektrobusse.  

Im Rahmen der Sommertour wurde also ein Blick in die Zukunft geboten, wie Elektromobilität bei den Bussen der BSVG, auf dem Busbetriebshof und auf Braunschweigs Straßen künftig aussehen wird. Abschließend wurde ihm präsentiert, was sich aktuell bei dem Verkehrsunternehmen tut: Nach einer Betriebshofführung ging es noch einmal im Induktivlader vom Hersteller Hess über das Gelände – dieses neuste Mitglied der emil-Familie hat die BSVG aus Mannheim übernommen. „Ein schöner Abschluss eines wirklich sehr aufschlussreichen Besuchs. Hier auf dem Betriebshof wird eine wichtige Grundlage für die Verkehrswende und die Mobilität der Zukunft in Braunschweig geschaffen“, so der Oberbürgermeister.

31. August, Sportcluster Bienroder Weg

Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum hat am Mittwoch, 31. August die Sportanlagen am Bienroder Weg besucht. Hier wurden vier Traditions-Sportstätten zu einem familienfreundlichen Sportcluster für alle Generationen entwickelt. Dazu zählt eine der vier städtischen Kalthallen, die am Bienroder Weg in Betrieb genommen wurde. Neben dieser Halle wird die Stadt für den immer beliebter werdenden „3x3-Basketball“ drei wettkampfgerechte Außen-Spielfelder errichten.

Eine weitere Attraktion ist der neue Beachpark, der wie die Kalthalle auf einem nicht mehr genutzten ehemaligen Tennisplatz errichtet wurde und die professionelle Ausübung von Beachvolleyball und Beachfußball ermöglicht. Das ehemalige Nordbad hat der MSC (Motorsportclub der Polizei Braunschweig im ADAC e.V.) übernommen. Der MSC betreibt im ehemaligen Badgebäude u. a. eine Slotcar-Rennbahn und eine RCC-Indoor Rennstrecke (Radio-Controlled Car). Der SV Olympia 92 Braunschweig e.V. komplettiert das Angebot mit einer vereinseigenen Turnhalle, einer normgerechten Bahnengolfanlage, einem Petanque-/Boulefeld sowie Tennisplätzen.

31. August, Forschungsflughafen/NFF

Am 31. August, wurde ein Versprechen eingelöst: TU-Präsidentin Professorin Angela Ittel hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum an einer Probefahrt in einem autonom fahrenden Auto teilgenommen. Die Fahrt führte entlang der Hermann-Blenk-Straße am Braunschweiger Forschungsflughafen und bot einen Vorgeschmack auf die geplante Personenshuttle-Route.

Treffpunkt war das Niedersächsische Zentrum für Fahrzeugtechnik (NFF), wo das Forschungsfahrzeug ständig weiterentwickelt wird. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um den Versuchsträger „TEASY 3 – Testing and Engineering of Automated Driving Systems“ des Instituts für Fahrzeugtechnik, der bereits in vielfältigen Projekten erfolgreich zum Einsatz kam und neben der automatisierten Fahrt im Stadtraum auch die Domänen Autobahn und automatisiertes Parken beherrscht. Die Fahrt begleitende technische Erläuterungen lieferten dabei Abteilungsleiter Dr. Maximilian Flormann sowie Doktorand und Entwickler der Fahrfunktion, Marcel Kascha.

Im Anschluss wurden den beiden Fahrgästen der aktuelle Stand zur Etablierung eines autonomen Transportsystems auf der Hermann-Blenk-Straße von NFF-Vorstandssprecher Professor Thomas Vietor und NFF-Geschäftsführer Dr. Adrian Sonka vorgestellt. Diese werden im Forschungsfeld „Intelligentes Fahrzeug und vernetztes Fahren“ unter Leitung von Professor Roman Henze vorangetrieben. In den nächsten zwei Jahren soll hier ein fahrerloses, elektrisches Personenshuttle im fließenden Verkehr und hohem Takt bzw. nach individuellem Kundenbedarf für eine bessere Vernetzung des Mobilitätsclusters Forschungsflughafen sorgen. 

Die Besonderheit im Vergleich zu vielen bisherigen Demonstrationen ist die hohe – verkehrsangepasste – Geschwindigkeit von 50 Kilometer pro Stunde eines echten fahrerlosen Fahrzeuges. Dessen Betrieb wird durch dreifach redundante Systeme (zwei davon im Fahrzeug und eine Absicherung über die Infrastruktur) realisiert.

„Die Fahrt heute demonstriert einen wichtigen Entwicklungsstand im Forschungsfeld ‚Intelligentes Fahrzeug und vernetztes Fahren‘ am NFF und der TU Braunschweig, mit dem wir fortschrittlichste und sichere, fahrerlose Fahrzeugkonzepte nicht nur in der Theorie zeigen, sondern auf die Straße bringen wollen. Ein klares Signal, dass wir nicht nur, landes-, sondern auch bundes- und europaweit Spitzenforschung betreiben“, sagt die Präsidentin der Technischen Universität Braunschweig.

Braunschweigs Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum zeigte sich begeistert: „Das war eine phantastische Erfahrung, die mir wieder mal sehr deutlich gemacht hat, dass am Forschungsstandort Braunschweig an der Entwicklung von innovativen und zukunftsweisenden Technologien gearbeitet wird. Wir werden auf jeden Fall als Stadt unseren Teil dazu beitragen, um diese jetzt schon erfolgreiche Projekt nach allen Kräften zu unterstützen und die gute Zusammenarbeit mit der TU Braunschweig fortzusetzen.“

Die Shuttle-Aktivitäten werden unter anderem im Projekt „SUE – Self Driving Urban E-Shuttle“, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), durch das NFF bearbeitet. 

24. August, Quartier St. Leonhard und Ackerhof

Im Rahmen seiner Sommertour informierte sich Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum am Mittwoch, 24. August, zu weiteren wichtigen Projekten der Stadtentwicklung und denkmalgerechten Sanierung.

Zunächst hat der OB die weiteren Projektabschnitte des soziokulturellen Projekts „Quartier St. Leonhard“ besichtigen. Dabei stehen derzeit die beiden ehemaligen Stallscheunen gegenüber der Stadthalle im Blickpunkt, deren äußere Hüllen bereits saniert bzw. erneuert wurden und nun der Innenausbau erfolgt.

Ab Anfang 2023 sollen sie genutzt werden: Vom LOT-Theater und einer Tagesbetreuung für pflegebedürftige Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers. St. Leonhard ist ein vielschichtiges, integratives Projekt in denkmalgeschützten Bestandsbauten ebenso wie Neubauten. Die ursprüngliche Bebauung dort geht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als sich dort ein Siechenhospital befand. Nutzer im Quartier St. Leonhard sind bereits u.a. die Ev. Stiftung Neuerkerode und das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (CJD).

Anschließend hat sich der OB den Stand der Sanierung des Gebäudeensembles Ackerhof 2/Langedammstraße 11 angesehen. Die historischen Gebäude werden derzeit mit hohem Aufwand gesichert und in Stand gesetzt. Im Bereich Ölschlägern ergänzen zwei kleinere Neubauten, die aber gestalterisch sich anpassen werden den historischen Bestand. Diese Ergänzung ist in Abstimmung mit dem Referat Stadtbild und Denkmalpflege gewählt worden, damit ein neues Treppenhaus und notwendige Gebäudetechnik in das Projekt integriert werden konnte ohne denkmalgeschützte Substanz im Inneren zu beeinträchtigen.

Derzeit sind erste Geschosse der beiden Neubauten im Bereich Ölschlägern sichtbar. Im Bereich der historischen Denkmalbauten ist das tragende Holzskelett weitgehend freigelegt. Zu sehen sind kleinteilige, akribische Zimmerarbeiten. Zudem sind im Bereich des Fundaments der Neubauten archäologische Funde freigelegt worden, die Erkenntnisse zu den mittelalterlichen Ursprüngen des Denkmalsensembles liefern.

23. August, Neubau für den Kinder- und Teeny-Klub Weiße Rose

Auf seiner Sommertour hat Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum am Dienstag den Rohbau für den Kinder- und Teeny-Klub (KTK) Weiße Rose und anschließend den Kulturpunkt West (KPW) besucht.

Im Rahmen des Förderprojektes "Campus Donauviertel" wird der Neubau für den KTK mit einer umfangreichen Förderung durch Bund und Land auf dem Nachbargrundstück des KPW gebaut und soll im Frühjahr in Betrieb genommen werden. Derzeit befinden sich die Räumlichkeiten noch im Untergeschoss und 1. Obergeschoss des "Kulturpunkt West" (KPW), der ab dem kommenden Frühjahr ebenfalls im Rahmen des Förderprojektes saniert wird.

"Der Neubau für den KTK ist ein bedeutender Baustein für den Campus Donauviertel, mit dem ein wichtiger Begegnungsort für die Menschen in der Weststadt geschaffen wird", sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. "Zukünftig können hier noch stärker als bisher Betreuung, Bildungs- und soziokulturelle Angebote altersübergreifend und eng verzahnt angeboten werden."

Das neue Gebäude des KTK, das sich zurzeit in der Ausbauphase befindet, ist ein eingeschossiger Bau, der aus vier funktionellen Bereichen besteht, die u-förmig um einen Innenhof angeordnet sind. Das Gebäude ist ebenerdig und barrierefrei. Geplant sind unter anderem Gruppenräume für die Hausaufgabenbetreuung und verschiedene Spielräume, außerdem eine Cafeteria und eine Besucherküche. Auch ein Außenspielbereich wird eingerichtet.

Die freiwerdenden Flächen des KTK im Untergeschoss des KPW werden umfangreich saniert und als Gruppen-, Musik- und Kreativ-Räume weitergenutzt. Darüber der Charakter des Hauses trotz der Modernisierung bewahrt werden. "Der Kulturpunkt West ist seit über 25 Jahren eine Institution in der Weststadt", so OB Dr. Kornblum. "Als Ort der Begegnung, Kultur und Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher sozialer, kultureller, nationaler und ethnischer Herkunft orientiert er sich an den Bedürfnissen der Menschen im Stadtteil." Durch die Sanierung und Modernisierung werde es im KPW möglich, den steigenden vielfältigen Bedarfen der unterschiedlichen Gruppierungen für Räume wieder ausreichend gerecht zu werden.

So war bislang aufgrund von baurechtlichen Auflagen die Personenzahl bei Veranstaltungen im Kulturpunkt stärker beschränkt als es die großzügigen Räume auf dem ersten Blick vermuten lassen. Mit dem Sanierungsprojekt und der damit verbundenen deutlichen Erweiterung der verfügbaren Räumlichkeiten wird dem Wunsch der Nutzer nachgekommen, in dem Gebäude Veranstaltungen mit einer größeren Personenzahl stattfinden zu lassen.

Zusätzlich erhält das Gebäude eine dringend notwendige Renovierung: Fenster werden saniert, die Fassade neu gestrichen, Bodenbeläge und Decken bei Bedarf erneuert. Durch zwei geplante zusätzliche Rampen im Außenbereich werden zukünftig das Untergeschoss und alle Terrassenebenen unabhängig von der Aufzugsanlage barrierefrei nutzbar.  Der größte Teil der Umbaumaßnahmen erfolgt, für den Besucher später unsichtbar, im Bereich der Gebäudetechnik.

Das Projekt "KPW" finanziert sich aus Fördermitteln des Landes Niedersachsen, des Bundes sowie aus Eigenmitteln der Stadt. Für das gesamte Vorhaben steht ein Budget von rund 3,85 Millionen Euro zur Verfügung.

19. August, Forschungsflughafen Braunschweig

Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum überzeugte sich am Freitag, 19. August, von der Kompetenz- und Projektvielfalt am Forschungsflughafen Braunschweig. Gemeinsam mit Wirtschaftsdezernent Gerold Leppa besuchte er die Aerodata AG, die messWERK GmbH, das Luftfahrt-Bundesamt und das Institut für Flugantriebe und Strömungsmaschinen der Technischen Universität Braunschweig.

„Dass sich hier im Norden Braunschweigs am Weltmarkt führende Unternehmen, Hightech-Spezialisten, Bundesämter und Forschungsinstitute Tür an Tür aneinanderreihen zeigt, wieso der Forschungsflughafen Braunschweig zu den innovativsten Mobilitätsclustern Europas zählt“, so Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Flugvermessungs- und Erprobungsmesstechnik sowie Flugsicherheit und unbemannte Flugobjekte sind beeindruckende Bausteine des Clusters. Gleichzeitig zeigen sie nur einen Bruchteil der einmaligen Infrastruktur und Projektvielfalt am Forschungsflughafen.“ Und es sei noch Luft nach oben: „Durch die Weiterentwicklung der städtischen Sonderflächen für Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehrstechnik und die Potenzialflächen der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg GmbH wollen wir das Mobilitätscluster zukünftig noch weiterwachsen lassen und städtebaulich aufwerten“ so der Oberbürgermeister.

12. August, Quartier am Alsterplatz

Ein Rundumblick auf zehn Jahre Quartiersentwicklung: Am 12. August schaute sich Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum das neu entstandene Quartier am Alsterplatz auch von oben an – vom Dach der Wilhelm-Bracke Gesamtschule. Mit dem Neubau und Abriss des Schulgebäudes hatte die Entwicklung des Quartiers in der Weststadt 2012 begonnen. 179 Miet- und 36 Eigentumswohnungen hat die Nibelungen-Wohnbau-GmbH am Alsterplatz gestaltet. Mit dem Bau der Hauptzufahrt Isselstraße ist das Quartier nun fertiggestellt. Lediglich das Pflanzen der Straßenbäume wurde mit Rücksicht auf die warmen Sommertemperaturen auf den Herbst 2022 verschoben.

„Am Alsterplatz ist ein buntes und attraktives Quartier entstanden, in dem es sich gut leben lässt“, sagte OB Dr. Kornblum. „Es ist ein gutes Beispiel für die Wohnbauoffensive der Stadt Braunschweig, mit der wir Wohnraum für jeden Geldbeutel schaffen: Mit der Ausweisung und Entwicklung von Baugebieten und Grundstücken, mit der Schaffung von Baurecht für private Träger im Geschosswohnungsbau, und nicht zuletzt wie hier mit dem Bau von Wohnungen selbst durch unsere Nibelungen-Wohnbau.“

Themen bei dem Rundgang waren unter anderem die Energieversorgung im Quartier und die Mobilität. Am Alsterplatz stehen an einer neuen Bike-Station zwei Lastenräder und fünf Leihfahrräder bereit. Und in Zusammenarbeit mit der KOM|DIA, einem Tochterunternehmen von BS|ENERGY, wurden im Juli Ladesäulen in der Isselstraße aufgebaut. Auf dem Flachdach der IGS Wilhelm Bracke schaute sich OB Dr. Kornblum die Photovoltaik-Anlage an. Die 706 Module mit einer Nennleistung von 183 kWp erzeugen seit 2015 in Summe rund 150.000 kWh Strom pro Jahr (zum Vergleich: Ein Durchschnittshaushalt benötigt 3.000 kWh).

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