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Special Olympics Landesspiele 2023 sollen in Braunschweig stattfinden

Braunschweig, 29. April 2022 - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Braunschweig soll Austragungsort der Special Olympics Landesspiele 2023 werden. Dieses Angebot hat Special Olympics Deutschland in Niedersachsen e. V. der Stadt gemacht. Die Stadtverwaltung schlägt den Ratsgremien vor, dieses Angebot anzunehmen. 

"Über dieses Angebot freue ich mich sehr", kommentiert Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. "Es ist Ehre und Ansporn zugleich. Mit unserer vielfältigen und modernen Sportstättenstruktur verfügt Braunschweig über die besten Voraussetzungen für die Durchführung der Spiele. Einmal mehr können wir zeigen, dass Braunschweig eine Sportstadt ist, die sich zudem dem Inklusionsgedanken gerade im Sport besonders verpflichtet fühlt." 

Braunschweig hatte sich erfolgreich als Gastgeberin (Host Town) für die Special Olympics World Games 2023 beworben, nach Auffassung des Präsidiums der Special Olympics Niedersachsen mit starkem Engagement und einhergehender Kompetenz. Dies bewog das Gremium, der Stadt die Ausrichtung der Landesspiele anzubieten. 

Die Special Olympics Niedersachsen sollen im Mai 2023 stattfinden, unmittelbar vor den Weltspielen in Berlin. Sie dauern drei Tage, mit Wettbewerben in zehn Sportarten. Über 1000 Menschen mit geistiger Behinderung sollen teilnehmen, auch aus entsprechenden Einrichtungen und Förderschulen aus der Region. 

Braunschweig war nach Lingen die zweite Stadt in Deutschland, die das Thema "Integration durch und im Sport" im Rahmen des Projektes "BINAS" gemeinsam mit dem Behindertenbeirat und später mit dem Stadtsportbund Braunschweig e. V. aufgegriffen und auch in die Sportentwicklungsplanung integriert hat. Für die Umsetzung von Projekten wie die erstmalige Ausbildung von Übungsleiterinnen und Übungsleitern im Bereich Breitensport/Behindertensport sowie von Inklusionsmanagern in den Sportvereinen in enger Kooperation mit dem deutschen Behindertensportverband wurde die Stadt vom Land Niedersachsen über mehrere Jahre finanziell unterstützt. 

Der Vorschlag wird am 3. Mai im Sportausschuss vorberaten. Die Entscheidung trifft der Verwaltungsausschuss am 17. Mai.