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OB Markurth ruft zu Spenden für die Seenotretter im Mittelmeer auf

Braunschweig, 04.10.2021 | Referat Kommunikation

© Stadt Braunschweig/ Foto: Daniela Nielsen

Das erste Treffen der Niedersächsischen Kommunen Sicherer Häfen hat, organisiert von der Stadt Braunschweig, vergangene Woche in digitaler Form stattgefunden. Braunschweig hatte sich mit Ratsbeschluss vom 18. Dezember 2018 zum "Sicheren Hafen" erklärt und trat 2020 mit Unterzeichnung der Potsdamer Erklärung dem Bündnis "Städte Sicherer Häfen" bei. Dabei übernahm die Stadt auch die Koordination für Niedersachsen. Deutschlandweit sind bislang über 100 Kommunen dem Bündnis beigetreten, dessen Ziel es ist, Menschen aufzunehmen, die humanitär katastrophalen Zuständen entkommen sind. In Niedersachsen gehören dem Bündnis über 40 Kommunen und Landkreise an, von denen 23 an dem Treffen teilnahmen, zusammen mit dem niedersächsischen Innenminister Boris Pistorius sowie Vertretern der Seebrücke Niedersachsen.

Oberbürgermeister Ulrich Markurth sagte: "Uns alle verbindet die Bereitschaft, sich für Menschen zu engagieren, die aus Seenot gerettet wurden oder in überfüllten und oft menschenunwürdigen Unterkünften leben müssen. Daher verstehen sich unsere Städte als Wertegemeinschaft, die gerade in den letzten Wochen weitergewachsen ist und inzwischen eine hohe Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erlangt hat." Viele Kommunen haben bereits Ortskräfte und ihre Familien sowie weitere besonders schutzbedürftige Afghaninnen und Afghanen aufgenommen. 

Markurth ruft dazu auf, für die im Mittelmeer tätigen Seenotrettungsorganisationen zu spenden. Einen entsprechenden Beschluss hatte der Braunschweiger Rat gefasst. Markurth: "Braunschweig wird das neue Zuhause von Geflüchteten, die einen gefahrvollen Weg hinter sich haben – auch über das Mittelmeer. Oft haben sie nur überlebt, weil sie aus Seenot gerettet wurden. Helfen  wir den Rettungsorganisationen im Mittelmeer durch unser bürgerschaftliches Engagement in Form finanzieller Unterstützung!"

Gespendet werden kann an folgende zurzeit aktive Organisationen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): 

  • Ärzte ohne Grenzen e. V.
  • Bündnis United4Rescue – Gemeinsam Retten e. V.
  • Mediterranea Saving Humans
  • MISSION LIFELINE e. V.
  • Proactiva Open Arms
  • Salvamento Maritimo Humanitario
  • Sea Eye e. V.
  • Sea Watch e. V.
  • SOS – MEDITERRANÉE e. V.