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"Bewunderung und Dankbarkeit für das, was er für unsere Stadt geleistet hat"

Braunschweig, 26.08.2021 | Referat Kommunikation

© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

Sehr traurig, doch zugleich mit dem Gefühl großer Dankbarkeit hat Oberbürgermeister Ulrich Markurth auf den Tod des langjährigen CDU-Fraktionsvorsitzenden im Rat der Stadt und früheren Landtagsabgeordneten, Wolfgang Sehrt, reagiert. Sehrt ist am Mittwoch im Alter von 80 Jahren gestorben. „Er hat diese Stadt über Jahrzehnte geprägt und gestaltet: mit seinen Ideen, seinem Engagement, viel Energie und Geduld, mit Freundlichkeit, Offenheit und Bescheidenheit. Unsere Stadt konnte sich glücklich schätzen, ihn zu haben. Er hat Großartiges geleistet.“ 

Wolfgang Sehrt habe sich in so vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens ehrenamtlich engagiert, dass man diese kaum aufzählen könne: Der Polizeisportverein, der Freundeskreis des Städtischen Museums, die Deutsch-Indonesische Gesellschaft oder die Jägerschaft Braunschweig sind nur einige Beispiele. „Der gebürtige Berliner Wolfgang Sehrt hatte so viele Herzensangelegenheiten in dieser Stadt, dass man sagen kann: Braunschweig war für ihn eine Herzensangelegenheit.“ Fast 40 Jahre war er im Rat der Stadt, annähernd 30 davon als Fraktionsvorsitzender. „Kaum einer dürfte so viele Entscheidungen mitgestaltet und begleitet haben wie er.“ Über 20 Jahre hat Wolfgang Sehrt zudem Braunschweigs in Interessen im Landtag in Hannover vertreten. 

Er sei persönlich dankbar auch für die gemeinsame Zeit im Rat, sagte Markurth. „Wir waren nicht immer einer Meinung, doch Wolfgang Sehrt hat andere Meinungen immer gelten lassen. Er hat hart gekämpft für seine Interessen und Überzeugungen, aber immer menschlich und fair. Dafür habe ich ihn hochgeschätzt.“  

Markurth: „Braunschweig hat gestern eine große Persönlichkeit verloren. Im Namen der Stadtgesellschaft kann ich sagen: Wir sind dankbar für die Zeit mit „Flocki“ und das, was er für Braunschweig geleistet hat. Meine Gedanken sind bei seiner Frau und seiner Familie.“