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FAQ für Veranstaltungsplanung

Beim Betrieb von Veranstaltungsstätten sowie bei der Planung von Veranstaltungen müssen in der aktuellen Situation die entsprechenden Bestimmungen des Landes Niedersachsen beachtet werden. Um Ihnen die Planung und Durchführung Ihrer Veranstaltung zu vereinfachen, haben wir häufige Fragen und die jeweiligen Informationen zum Hygiene- und Infektionsschutz zusammengestellt.

Sie finden die Antwort auf Ihre Frage nicht? Dann kontaktieren Sie uns gern unter kongressbraunschweigde.

Die FAQs werden regelmäßig erweitert und wurden letztmalig am 24.09.2021 aktualisiert.

Was bedeutet 3G-Regel?

Nur Geimpfte, Genesene oder Getestete erhalten Zutritt zu Innen- und Veranstaltungsräumen. Dies gilt ab der Warnstufe 1 oder einer stabilen Inzidenz von mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Bei Veranstaltungen ab 1.000 Teilnehmenden gilt die 3G-Regel verpflichtend unabhängig von Warnstufe und Inzidenzwert.

Als vollständig geimpft gelten Personen, bei denen nach der Zweitimpfung oder nach der Einmal-Impfung mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson mindestens 14 Tage vergangenen sind. Als genesen gelten Personen, deren Corona-Infektion mittels eines PCR-Tests nachgewiesen wurde. Der Nachweis darüber muss mindestens 28 Tage zurückliegen, darf aber nicht älter als sechs Monate sein. Genesene, die sich impfen lassen, gelten bereits sofort nach der Impfung als vollständig geimpft. Als getestet gilt eine Person, die einen negativen PCR-Test vorweisen kann - dieser Nachweis ist maximal 48 Stunden gültig. Als Test-Nachweis gilt auch ein negativer PoC-Antigen-Schnelltest, der maximal 24 Stunden gültig ist, oder ein negativer Selbsttest, der unter Aufsicht durchgeführt wurde und ebenfalls maximal 24 Stunden gültig ist.

Ausgenommen von der 3G-Regelung sind Kinder unter sieben Jahren und minderjährige Schüler, die regelmäßig getestet werden. 

Was bedeutet 2G-Regel?

Nur Geimpfte und Genesene erhalten Zutritt zu Innen- und Veranstaltungsräumen. Der Nachweis über einen negativen Corona-Test berechtigt NICHT dazu, Bereiche zu betreten, in denen die 2G-Regel gilt. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren dürfen die 2G-Bereiche betreten. Dies gilt ab der Warnstufe 2. 

Unabhängig vom Erreichen einer Warnstufe können Gastronomen, Veranstalter und Betreiber von Einrichtungen auch optional 2G - also nur Geimpfte und Genesene - zulassen. Weitere Vorgaben wie Maskenpflicht und Abstandsgebot entfallen dann dort.

Wer ist für die Erstellung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts verantwortlich?

Jeder Veranstalter oder Veranstalterin ist in Kooperation mit dem Betreiber oder der Betreiberin für die Erstellung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts eigenständig verantwortlich und hat das entsprechende Konzept auf die Anforderungen jeder Veranstaltung zu übertragen bzw. anzupassen.

Wer ist verantwortlich für die Einhaltung des Konzepts?

Für die Einhaltung der festgelegten Inhalte ist ebenfalls der Veranstalter oder Veranstalterin in Kooperation mit dem Betreiber oder der Betreiberin der Veranstaltungslocation verantwortlich.

Welche Ausnahmen gibt es von der Regelung zum Einhalten des Mindestabstands?

Ausnahmen zur Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter zwischen den Besucherinnen und Besuchern gibt es bei

  • in gerader Linie verwandte Personen,
  • Begleitungen Minderjähriger oder Schutzbedürftiger Personen,
  • bei Veranstaltungen mit 2G-Regelung,
  • bei Veranstaltungen, an denen alle Teilnehmenden ununterbrochen Masken tragen

Muss ich eine Veranstaltung genehmigen lassen?

Die Verantwortlichen haben bis 1.000 Teilnehmende ein individuelles Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen und auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen. Das bedeutet, dass das örtliche Gesundheits- oder Ordnungsamt das Hygienekonzept verlangen kann. Sie müssen es aber nicht unaufgefordert vorlegen, um eine Genehmigung zu erhalten. Ist eine Veranstaltung mit einer größeren Teilnehmerzahl geplant, muss diese genehmigt werden.

Wie ist die Besucherbegrenzung für meine Location zu kalkulieren?

Legen Sie dar, wie der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Besucherinnen und Besuchern eingehalten werden kann. Achten Sie darauf, dass Besucherinnen und Besucher sitzend teilnehmen müssen (Stichwort: Art der Bestuhlung und Wegeführung). Beim Aufenthalt von Besucherinnen und Besuchern im Foyer oder anderen Zugangsflächen muss hinreichend Fläche je Gast geachtet werden, so dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann.

Sollte die 2G-Regelung gewählt werden, so darf man auf das Abstandsgebot verzichten und die Kapazität der Location vollständig ausnutzen.

Welche weiteren Informationen sind wichtig, um die Einhaltung aller Schutzmaßnahmen nachzuweisen?

Erstellen Sie ein Hygiene- und Infektionsschutzkonzept. Nutzen Sie gerne unsere Orientierungshilfe und geben Sie die Größe der Location an (Räumlichkeiten und Außenbereiche). Legen Sie dar, mit welchen Maßnahmen Sie die Möglichkeit zur Einhaltung des Mindestabstands bei der Wegeführung sicherstellen.

Welche Ausnahmen befreien bei Veranstaltungen von der Pflicht, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen?

Am Sitzplatz gilt keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Weitere Ausnahmen:

  • Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können; Als Veranstalterin/Veranstalter entscheiden Sie, ob auf der Veranstaltung ein entsprechendes Attest hierüber mitzuführen ist. Kommunizieren Sie diese Regelung am besten vorab.
  • Die Kommunikation mit einem gehörlosen oder schwerhörigen Menschen erfordert den Verzicht darauf.
  • Zur Einnahme von Speisen und Getränken und unter Wahrung des Abstandsgebots.
  • Falls dies vorübergehend zur Erfüllung einer Dienstleistung oder ärztlichen Behandlung oder aus anderen Gründen erforderlich ist.

Schließen Sie Personen, die nicht zu diesen Ausnahmen zählen und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung nicht beachten, unbedingt mithilfe des Sicherheitspersonals von der Veranstaltung aus.

Darüber hinaus gilt: Sollte die 2G-Regelung gewählt werden, so darf man auf das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung während der Veranstaltung komplett verzichten.

Wie achte ich auf die Einhaltung der Infektionshygiene beim Besuchermanagement?

  • Kontaktfreies Einlassmanagement
  • Zeitversetzter Einlass (Teilnahme für begrenzte Zeitspannen, einzelne Tage)
  • Zentrale Besucherregistrierung unter Berücksichtigung der DSGVO
  • Kontaktfreies Bezahlen
  • Besucherinnen und Besucher mit Erkältungssymptomen dürfen die Veranstaltung nicht besuchen. Bringen Sie entsprechende Informationstafeln am Eingang an.

Wie stellt man die Vermeidung von Tröpfchen- und Schmierinfektionen sicher?

  • Sorgen Sie für Angebote zur Handhygiene, insbesondere an Eingängen (Handwaschmöglichkeiten, Handdesinfektionsmöglichkeiten).
  • Sorgen Sie für eine regelmäßige Desinfektion von Flächen, Türklinken und Handläufen.
  • Sorgen Sie für regelmäßige Reinigungsintervalle (Sanitäranlagen und Ausstellungsräume).

Wie ist eine ausreichende Belüftung der Räumlichkeiten zu gewährleisten?

Fällt weg, falls die Veranstaltung im Freien abgehalten wird. Sollten Sie über Belüftungsanlagen verfügen, die so genutzt werden können, dass keine Beiluftbeimengung erfolgt, sondern lediglich Frischluft zufügen, nutzen Sie bitte diese Anlagen. Ansonsten ist das klassische Lüften über Fenster und Türen vorzuziehen. Räume können nach Möglichkeit auch geöffnet bleiben. Kontaktieren Sie zu diesen Punkten im Zweifel am besten den Location-Betreiber oder Ihren Service-Dienstleister.

Wie ist der Nachweis eines Negativ-Tests für Veranstalter zu erbringen?

  • Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test vor Ort (Teststelle in der Veranstaltungslocation).
  • Point-of-Care (PoC)-Antigen-Test zur Selbstanwendung unter Aufsicht des/der jeweils Verantwortlichen (Selbsttest in der Veranstaltungslocation)
  • schriftliche oder elektronische Bescheinigung über ein negatives Testergebnis eines innerhalb der letzten 24 Stunden durchgeführten Point-of-Care (PoC)-Antigen-Tests (dezentrale Testung)
  • schriftliche oder elektronische Bescheinigung über ein tagesaktuelles negatives Testergebnis eines aktuellen PCR-Tests, das nicht älter als 24 Stunden sein darf (dezentrale Testung)

Was ist bei einer Positiv-Testung zu tun?

Positiv getestete Personen dürfen den Veranstaltungsort nicht betreten. Eine vor Ort positiv getestete Person muss sich unter Einhaltung der AHA-Regeln sofort in Quarantäne begeben, sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden sowie bei einem zuständigen Arzt bzgl. eines PCR-Tests melden. Eine Quarantäne aller Veranstaltungsteilnehmer und Veranstaltungsteilnehmerinnen ist nicht erforderlich.

Wie kann ich trotz aller Regelungen Gastronomie anbieten?

Gastronomie-Angebote unterliegen wie Restaurantbetriebe den Regelungen in §9 der CoronaSchVO. Auch beim gastronomischen Angebot in Ihrer Location bedeutet das:

  • Der Abstand von 1,5 Metern muss zwischen Personen im gastronomischen Bereich gewahrt werden (oben genannte Ausnahmen gelten auch hier).
  • Dienstleistende Personen müssen während der Arbeit eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Sorgen Sie für die Möglichkeit einer Händereinigung für die Gäste.
  • Achten Sie darauf, dass Gäste eine Mund-Nase-Bedeckung tragen bis sie am Platz sind.
  • Sorgen Sie zudem für eine möglichst gute Abschirmung oder Abdeckung der Speisen („Spuckschutz“ o.ä.).
  • Die Daten aller Gäste müssen für die Dauer von mindestens drei Wochen erhoben werden und nach spätestens vier Wochen gelöscht werden.

Auch hier gilt: Sollte die 2G-Regelung gewählt werden, so darf man auf das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und auf die Wahrung des Mindestabstands komplett verzichten.

Braunschweig Stadtmarketing GmbH

Convention Bureau Braunschweig

Ansprechpartnerinnen Nina Bierwirth und Vessela Ivanova

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