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Mobilitätscluster Forschungsflughafen

© Foto: Forschungsflughafen Braunschweig GmbH

Der Forschungsflughafen im Norden der Stadt gilt als Paradebeispiel dafür, wie eine Stadt vorhandene Stärken gezielt ausbauen kann, denn Braunschweig, Mittelpunkt einer weltweit anerkannten Forschungsregion, hat sich zu einem europäischen Zentrum der Mobilitätsforschung entwickelt.

Seit 2007 haben Bund, Land, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und die Stadt Braunschweig fast 300 Millionen Euro investiert, um eine Infrastruktur zu schaffen, die es in Europa kein zweites Mal gibt. An keinem anderen Flughafen sind neben Landebahn und Flughafen-Infrastruktur so viele Forschungsflugzeuge, Windkanäle, Simulatoren und Prüfstände von derart hoher Qualität versammelt.

Mobilitätscluster von internationaler Bedeutung

© Foto: Braunschweig Zukunft GmbH / Marek Kruszewski

Am Forschungsflughafen befinden sich unter anderem das Luftfahrt-Bundesamt als Bundesoberbehörde und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, ebenso das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das Niedersächsische Forschungszentrum für Luftfahrt und das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik. Letztere sind Kooperationen der Technischen Universität Braunschweig mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt bzw. der Volkswagen AG. Als jüngster Ansiedlungserfolg ist das neue Fraunhofer Projektzentrum für Energiespeicher und Systeme (ZESS) hinzugekommen.

Zusammen mit über 40 Unternehmen bilden sie am Forschungsflughafen ein Netzwerk, das eng zusammenarbeitet. Unternehmen wie Simtec oder Aerodata, einst Stars der Braunschweiger Gründerszene, sind mittlerweile Weltmarktführer bei Flugvermessungs- und Simulationssystemen. Sie alle finden am Forschungsflughafen Braunschweig optimale Standortbedingungen vor. So hat sich die Zahl der überwiegend hochqualifizierten Arbeitsplätze im unmittelbaren Umfeld des Forschungsflughafens seit 2004 mehr als verdoppelt und liegt aktuell bei rund 3.400.

Die Forschung am Flughafen dreht sich um alles, was die Fortbewegung auf der Straße, der Schiene und in der Luft effizienter macht, beispielsweise Innovationen, durch die Flugzeuge leiser werden, weniger Kerosin verbrauchen und in optimierten Anflugverfahren landen können. 

Lilienthalquartier

Im August 2017 wurde das erste Lilienthalhaus eröffnet. Es markiert den Auftakt zur Weiterentwicklung des Gebiets zum "Lilienthalquartier". Die Pläne hierzu präsentierte die Volksbank BraWo Projekt GmbH als Investor gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Braunschweig Zukunft und der Forschungsflughafen GmbH erstmals auf der Messe Expo Real in München im Oktober 2017 (siehe Video). Zu diesem Anlass sagte Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth: "Mit der Entwicklung zum Lilienthalquartier gewinnt dieses herausragende Forschungscluster aus wissenschaftlichen Instituten und innovativen Unternehmen weiter an Kraft." Zudem entwickle sich das Gebiet um den Forschungsflughafen damit auch optisch zu einem attraktiven Eingangstor im Norden der Stadt.

LilienthalQuartier, Urhebernachweis: Volksbank BraWo Projekt GmbH

Kontaktadresse

© Foto: Braunschweig Zukunft GmbH/Sascha Gramann

Projektleiterin

Mobilitätscluster und Forschungsflughafen

Carola Meyer

Anschrift

Schuhstraße 24
38100 Braunschweig

Kontakt

Tel.: 0531 4703453
Fax: 0531 4703444