OB Dr. Kornblum zur aktuellen Emtwicklung bei Wolters
Braunschweig, 29. September 2026 - Referat Kommunikation
Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum kommentiert die aktuelle Mitteilung der Volksbank BraWo, wonach das Unternehmen TCB die Marke Wolters weiterführen möchte:
"Die Betriebsstilllegung bei Wolters bleibt ein extrem schmerzhafter Einschnitt, mit der Übernahme der Marke ändert sich für die zahlreichen betroffenen Beschäftigten und ihre Familien am Verlust der Arbeitsplätze zunächst leider nichts. Ich freue mich aber, dass es offenbar gelungen ist, einen Partner zu finden, der die Marke Wolters und ihre Bierspezialitäten in neuer Trägerstruktur in die Zukunft führen will."
Der OB weiter: "Ich wünsche dem Unternehmen TCB viel Erfolg beim Erhalt dieser Traditionsmarke, die bei den Bürgerinnen und Bürgern fest verankert ist. Dass das Unternehmen auch das angestammte Gelände an der Wolfenbütteler Straße erwerben möchte, ist ein gutes Signal. Ich erwarte, dass bei dem neuen Partner TCB auch Beschäftigungsperspektiven für möglichst viele Mitarbeitende von Wolters entstehen und die Spekulationen über den Braustandort schnellstmöglich beendet werden."
Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum kommentiert die Entwicklung bei der Brauerei Wolters:
"Die angekündigte Betriebsstilllegung bei Wolters ist extrem schmerzhaft. Vor allem für die Beschäftigten und ihre Familien ist das heute ein bitterer Tag, aber auch für die Stadt Braunschweig und die gesamte Region. In den letzten Wochen habe ich mich zur Entwicklung bei unserem Hofbrauhaus Wolters mit den am Verfahren Beteiligten und Vertretern der großen Ratsfraktionen ausgetauscht. Wir haben mit den Verantwortlichen und dem Betriebsrat von Wolters am Freitag vereinbart, dass zeitnah weitere Gespräche mit der Arbeitsagentur angesetzt werden sollen, um die Beschäftigten bestmöglich zu unterstützen.
Ziel muss es sein, dass es im weiteren Verfahren zumindest gelingt, der Marke Wolters und ihren Bierspezialitäten eine Zukunft in neuer Trägerstruktur zu verschaffen. Damit bliebe eine Traditionsmarke unserer Löwenstadt erhalten, die bei den Bürgerinnen und Bürgern fest verankert ist. Die Hoffnung wäre, dass immerhin einige Beschäftigte bereits in diesem Zuge eine Beschäftigungsperspektive erlangen."