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Klosterkirche St. Mariae

Die Klosterkirche Riddagshausen wurde 1216 als frühgotische dreischiffige Pfeilerbasilika mit Querschiff, geschlossenem Rechteckchor, Chorumgang und Kapellenkranz (12 Kapellen) angelegt. Nach den Bauregeln der Zisterzienser erhielt die Kirche einen Dachreiter als Glockenträger über der Vierung. Die Schlussweihe erfolgte 1275. Bei den Belagerungen der Stadt 1550 und 1606 kam es zu Plünderungen und Zerstörungen. Von der mittelalterlichen Ausstattung ist nichts erhalten. Die jetzige Ausstattung stammt hauptsächlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert. 1852-1859 wurden die noch vorhandenen Teile des Kreuzgangs der Konventsgebäude abgebrochen. Seit der Einführung der Reformation in Riddagshausen (1568) wird die Klosterkirche als evangelisch-lutherische Gemeindekirche genutzt.

(Die Grafik zeigt die Ansicht von Osten)

Klostergang 65

Bestandteil des Ensembles

Lage