Kameras sorgen für mehr Sicherheit

9. Oktober 2026 - Referat Kommunikation

© Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

Die Polizeiinspektion Braunschweig und die Stadt Braunschweig verstärken die Sicherheit in der Innenstadt. 16 Kameras an zehn neuralgischen Punkten sollen künftig die Möglichkeit bieten, das Geschehen zu beobachten und gegebenenfalls unmittelbar einzuschreiten. Die ersten dieser Kameras sind jetzt am Herzogin-Anna-Amalia-Platz und in der Wallstraße eingerichtet worden, weitere folgen in den kommenden Wochen. Inspektionsleiter Thomas Bodendiek und Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum haben die Funktionsweise der Geräte heute vorgestellt.

 

Ziel ist es Straftaten zu verhindern, indem bei Verstößen schnell eingegriffen werden kann. Zudem ermöglicht die Technik eine gerichtsfeste Beweissicherung bei beobachteten Straftaten. Dabei wurden Stadtbereiche ausgewählt, in denen in der Vergangenheit Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten häufiger begangen wurden. Der Einsatz von Kameras an solchen Stellen ist gesetzlich zulässig, um weitere Verstöße zu verhindern.

 

Inspektionsleiter Thomas Bodendiek erläuterte: "Die qualitativ hochwertigen Kameras sind ein wichtiger Bestandteil der gesamten Sicherheitsarchitektur der Stadt Braunschweig. Es versetzt die Braunschweiger Polizei in die Lage, frühzeitig Lageentwicklungen im öffentlichen Raum zu erkennen und entsprechend zu reagieren, um Straftaten im besten Fall erst gar nicht entstehen zu lassen."

 

"Mit den Kameras gehen wir einen großen Schritt, damit sich die Braunschweigerinnen und Braunschweiger und die Gäste in der Stadt künftig noch sicherer fühlen können", sagte Oberbürgermeister Dr. Kornblum. "Dies ist ein weiterer Baustein neben der Waffenverbotszone und der besseren Beleuchtung. Ich freue mich, dass wie dies gemeinsam mit der Polizei als Teil unserer Sicherheitspartnerschaft umsetzen können."

 

Bei den Kameras handelt es sich um eine Technik, die mit weniger Geräten als bei vergleichbaren Systemen eine permanente Aufzeichnung und Darstellung des Gesamtbildes ermöglicht, auch wenn an den Auswerteplätzen etwa bestimmte Bereiche mit der Zoom-Funktion in den Fokus genommen werden. Die Tiefenschärfe bleibt durchgängig erhalten. Die technischen Eigenschaften des Systems ermöglichen der Polizei eine Überwachung eines gesamtes Stadtbereichs mit effektivem Personaleinsatz. Ausgewertet werden die Kameras im Polizeikommissariat Mitte.

 

Die Polizei betreibt seit 2007 eine Kameraüberwachung an mehreren Stellen im Stadtgebiet (z. B. am Bohlweg, am Domplatz und in der Wallstraße), die aber mittlerweile technisch überholt und störanfällig ist. Sie wird jetzt unter Einsatz moderner Technik noch einmal deutlich ausgeweitet, einige der bisherigen Standorte fallen weg. Die weiteren Plätze, an denen Kameras eingerichtet werden, sind Friedrich-Wilhelm-Platz, Gieseler, Kalenwall, Waisenhausdamm, Bohlweg, Schlossplatz, Platz am Ritterbrunnen. Die Überwachungsbereiche sind bereits beschildert worden.

 

Finanziert wurden die neuen Kameras und deren Einrichtung gemäß Ratsbeschluss von der Stadt Braunschweig. Die Stadt hat dafür eine Million Euro bereitgestellt. Damit werden auch die Glasfaser-Anbindung an das PK Mitte und die Stromanschlüsse umgesetzt.

 

Bildnachweise

  • Stadt Braunschweig / Daniela Nielsen

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