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St. Martini

Haupt- und Marktkirche der Altstadt, gegen 1190/95 begonnen, in enger Anlehnung an den Dom als vollständig gewölbte dreischiffige Pfeilerbasilika bis etwa 1225-30 fertiggestellt. Von der romanischen Bauphase blieben u.a. der gesamte Westbau mit Teilen der spätromanischen Glockenstube sowie die beiden westlichen beim Umbau versetzten Seitenschiffportale im Äußeren erhalten.

Um 1250 bis etwa 1400 Umbau zur gotischen Hallenkirche, Anbau eines 5/8 Chorabschluß und 1434 Anbau der spätgotischen Annenkapelle an der Südseite. 1944 wurde die Kirche stark beschädigt, 1947-56 wiederhergestellt, 1979-92 im Äußeren restauriert und im Inneren ausgemalt. Die spitzen Turmhelme wurden 1980 neu errichtet.

St. Martini ist seit 1528 evangelisch-lutherische Pfarrkirche.

An der Martinikirche 10

Bestandteil des Ensembles

Lage