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Start-ups suchen Kooperationspartner

Matching-Abend der Förderprogramme MO.IN und W.IN

Frische Ideen treffen auf langjährige Erfahrung: Im Rahmen eines Matching-Abends gaben die Start-ups der Programme W.IN und MO.IN der städtischen Wirtschaftsförderung Braunschweig Zukunft GmbH Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik einen Einblick in die innovativen Entwicklungen der Braunschweiger Gründerszene.

Am Dienstag, 19. Februar, stellten die sieben Start-ups sich und ihre innovativen Ideen potenziellen Partnern vor. Etwa 100 Gäste besuchten die Veranstaltung im Haus der Wissenschaft, um mit den jungen Unternehmen ins Gespräch zu kommen und Kooperationsmöglichkeiten auszuloten. „Die Vernetzung untereinander sowie mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft ist für Start-ups in allen Entwicklungsphasen besonders wichtig“, betont Gerold Leppa, Wirtschaftsdezernent und Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH. „Daher ist so ein Matching-Abend eine wunderbare Gelegenheit, um wertvolle Kontakte zu knüpfen und im Idealfall neue Partnerschaften zu begründen.“

Auf die Expertise der Wissenschaft und die Erfahrung von Unternehmen legt die städtische Wirtschaftsförderung bei der Betreuung von Start-ups großen Wert. Das vom Land Niedersachsen geförderte MO.IN (Start-up-Zentrum Mobilität und Innovation) unterstützt dabei in Kooperation mit der Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig mbH und dem Entrepreneurship Hub von TU Braunschweig und Ostfalia Hochschule Unternehmen in der Frühphase der Gründung.

„Wir möchten Gründerinnen und Gründern dabei helfen, mit ihren technischen Innovationen zu erfolgreichen Entrepreneuren zu werden und somit auch den Wirtschaftsstandort Braunschweig nachhaltig fördern,“ so Burkhardt Nelius, Geschäftsführer der Innovationsgesellschaft der TU Braunschweig (iTUBS).

Daran anknüpfend richtet sich das im Januar gestartete Programm W.IN (Accelerator für Wachstum und Innovation) an junge Unternehmen, die sich nach dem Markteintritt in der Wachstumsphase befinden. Erfahrene Unternehmen stehen dabei den Start-ups als Mentoren und Sparringspartner aktiv zur Seite.

„Die Zusammenarbeit ist für beide Seiten spannend, da im Erfahrungs- und Ideenaustausch neue Synergien entstehen“, so Sven Streiff, Geschäftsführer der Streiff & Helmold GmbH, eines der Partnerunternehmen des W.IN. Start-ups könnten aus dem Erfahrungsschatz der etablierten Unternehmen schöpfen, während diese von den frischen Ideen und innovativen Lösungsansätzen der Gründerinnen und Gründer profitierten.

Für die kommenden Betreuungsrunden nimmt die Braunschweig Zukunft GmbH laufend Bewerbungen von Gründungsteams entgegen. Infos unter www.braunschweig.de/gründen

Die aktuellen Start-ups im MO.IN:

OKAPI:Orbits GmbH
Das Start-up hat eine Software zum sicheren Betrieb von Satelliten entwickelt, die Kollisionen im Weltall verhindern soll.

MinkTec GmbH
Das Gründerteam hat einen flexiblen Sensorstreifen entwickelt, der die Form von gekrümmten Objekten schnell und präzise erfasst und zunächst zur Prävention von Rückenschmerzen eingesetzt werden soll.

BrainPlug GmbH & Co. KG
Das Start-up möchte die Sicherheit erhöhen. Es hat ein System entwickelt, das hunderte Sicherheitskameras in Echtzeit analysiert, Gefahrensituationen erkennt, ohne biometrische Daten zu speichern, und die Sicherheitskraft darauf aufmerksam macht.

COPRO Technology GmbH
Das Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, die die Herstellungsverfahren für Faserverbundbauteile vereinfacht und bietet günstige, ultraleichte und steife Bauteile aus Carbon für alle Bereiche der Mobilität.

Die aktuellen Start-ups im W.IN:

AIPARK GmbH
AIPARK bietet eine Plattform, die die Parkplatzsuche mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erheblich vereinfachen und beschleunigen soll.

Papa Fuego GmbH
Das Start-up produziert und vertreibt Spirituosen. Papa Fuego stellt seinen Tomate-Chili-Likör in verschiedenen Schärfegraden her und hat zudem inzwischen einen Maracuja-Vanille-Likör ins Sortiment aufgenommen.

Lilian Labs GmbH
Lilian Labs hat ein Wasseranalysesystem entwickelt, das in Sekundenschnelle genaue, leicht verständliche Angaben zur Wasserqualität liefert und diese dem Nutzer direkt aufs Smartphone sendet.

© Foto: Braunschweig Zukunft GmbH/Peter SierigkGerold Leppa, Geschäftsführer der Braunschweig Zukunft GmbH (2. v. li.), Joachim Braun, Mittelstandsbeauftragter im Niedersächsischen Wirtschaftsministerium (3. v. li.), Ralf Borchers, verantwortlich für die Start-up-Förderung bei der NBank (4. v. li.), Burkhardt Nelius, Geschäftsführer der iTUBS mbH, und Sven Streiff, Geschäftsführer der Streiff & Helmold GmbH (rechts im Bild), begrüßten die aktuell sieben Teams der Braunschweiger Start-up-Programme MO.IN und W.IN.