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Dritte Planungswerkstatt Hagenmarkt

Braunschweig, 20. November - Stadt Braunschweig, Referat Kommunikation

Am Montag, 18. November, fand in den Räumen der Kirchengemeinde St. Katharinen die dritte Planungswerkstatt zum Thema Umgestaltung Hagenmarkt statt. Rund 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt.

Vom Büro Ackers Partner Städtebau wurden zwei Planungsvarianten A und B (s. Abbildungen) vorgestellt. 

Variante A sieht locker angeordnete Baumgruppen vor und sieht insbesondere im Bereich der Katharinenkirche eher grün gestaltete Parkflächen vor. Dort entstehen grün geprägte Orte zum Verweilen und Entspannen. Der Brunnen wird ähnlich wie heute von einer runden Sitzbank umgeben und nach Norden mit Bäumen vom Verkehr abgeschirmt.

© Ackers Partner StädtebauPlanungsvariante A

Variante B weist eher geometrisch linear angeordnete Baumstellungen insbesondere in den Randbereichen des Platzes auf. Im Bereich des Brunnens werden Sitzstufen und eine größere frei bespielbare wassergebundene Fläche vorgeschlagen, die sich für vielfältige Veranstaltungen eignet. Im Norden der Katharinenkirche wird ein Schmuckbeet vorgeschlagen; südlich entsteht ein Kirchhof ähnlich dem Magnikirchhof mit wassergebundener Fläche.

© Ackers Partner StädtebauVariante B

Beide Varianten wurden im Rahmen der Werkstatt in kleinen Gruppen intensiv diskutiert und an folgenden städtebaulichen bzw. gestalterischen Zielvorstellungen gemessen:

  1. Es soll ein gestalterischer räumlicher Zusammenhang, ein Hagenmarkt, entstehen.
  2. St. Katharinen und der Heinrichsbrunnen sollen als wesentliche Elemente des Platzes betont werden.
  3. Die Aufenthaltsqualität soll verbessert werden.
  4. Auf dem Platz soll unterschiedliches und vielfältiges Grün zum Tragen kommen.
  5. Die Platzränder sollen funktional und gestalterisch aufgewertet werden.
  6. Eine breite Nutzungsvielfalt soll zukünftig möglich sein.

Am Ende wurden beide Varianten von den Teilnehmern bewertet; hier bildete sich kein eindeutiges Ergebnis heraus. Bei beiden Varianten wurden positive aber auch kritische Elemente gesehen, sodass zuletzt der Wunsch im Raum stand, entwurfliche Elemente aus beiden Varianten zu kombinieren.

Die in der Verwaltung bestehende Arbeitsgruppe zur Umgestaltung des Hagenmarktes wird nun zusammen mit dem Büro Ackers Partner Städtebau die Ergebnisse der dritten Planungswerkstatt genau auswerten und sich dann abstimmen, ob sich eine überzeugende in sich stimmige Vorzugslösung herausfiltern lässt.