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Ehemaliges Dompredigerhaus

Ursprünglicher Zustand; Nordansicht© Stadt Braunschweig

In den Jahren um 1800 wurde auf Initiative von Herzog Carl Wilhelm Ferdinand der westliche Zugang zum Burgplatz neugestaltet. Die westliche und nördliche Platzfront sollten nach Abbruch der vorhandenen noch mittelalterlichen Bausubstanz mit repräsentativen Neubauten gefasst werden.

Mit dem Dompredigerhaus wurde 1798 nach einem Entwurf des Baumeisters Heinrich Ludwig Rothermundt das erste klassizistische Gebäude am Burgplatz errichtet. Die Fassaden des dreigeschossigen Eckhauses sind mit jeweils 7 Fensterachsen und flachen Mittelrisaliten, die im Dachbereich von Dreiecksgiebeln mit Ovalfenstern überfangen werden, gleichwertig gestaltet.

Das Bauwerk besticht durch seine ausgewogenen Proportionen, die Gliederungen und Schmuckformen sind sparsam eingesetzt.

1922 erfolgte ein behutsamer Umbau des Erdgeschosses zu Verkaufsräumen. Nach einem schweren Brandunglück im Jahr 1998 wurde das Haus saniert; seitdem beherbergt es im Erdgeschoss ein Ladengeschäft. In den oberen Geschossen befinden sich Büros und mehrere Wohneinheiten.

Grafik: Nordansicht; ursprünglicher Zustand

Vor der Burg 1

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Bestandteil des Ensembles

Lage