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Ausstellungen

Kinder im Krieg - Polen 1939 bis 1945

1946 rief die polnische Illustrierte „Przekrój“ zu einem Zeichenwettbewerb auf. Kinder bis zu 13 Jahren konnten Erlebnisse des Krieges als Motiv für ihre Zeichnungen wählen. Die Resonanz an eingesandten Bildern war überwältigend und wurde von der Zeitschrift in mehreren Ausgaben veröffentlicht.

Einige dieser Kinderzeichnungen stehen jetzt im Mittelpunkt einer Ausstellung, die vom 4. September bis 9. Oktober 2014 in der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße zu sehen ist. Ergänzt werden sie von schriftlichen Erinnerungsberichten von Jugendlichen und Kindern, die über die deutsche Besatzungspolitik vor 75 Jahren Auskunft geben.

Krieg und Terror, Massenerschießungen, Deportationen und die Errichtung von Gettos und Lagern waren für alle offenkundig. Mehr noch als die Erwachsenen wussten die Kinder nicht, wie die Erlebnisse zu verarbeiten waren. Permanente Angst, Eltern und Familienangehörige zu verlieren, wurde zum ihrem ständigen Begleiter.

Die Ausstellung informiert über den Überfall auf Polen. Sie zeigt den Schrecken der Bombenangriffe, Gewalt und Willkür des Besatzungsregimes, die begonnenen Umsiedlungen und Deportationen. Auch der Widerstand gegen die Besatzung und der Warschauer Aufstand sind Themen. In die Nachkriegszeit führt die Frage nach den psychischen Folgen von Kriegs- und Gewalterfahrung.

Eine Ausstellung von Iris Helbing. Mit Unterstützung der Deutsch-polnischen Wissenschaftsstiftung, des Museums für Polnische Geschichte und offensiv ‘91 e.V.

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (04.09.2014 - 09.10.2014)



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