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PingPong

Foto: Uwe Brodmann

Ohne sich zu kennen oder zu sehen, haben 22 SchülerInnen des Wilhelm-Gynasiums Braunschweig mit 8 SchülerInnen der Johann-Hinrich-Wichern-Schule Wiesbaden, einer Schule mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, miteinander Kunst gemacht. Sie haben sich abwechselnd Kunstwerke zugesandt, die jeweils als Inspiration für eine neue künstlerische Antwort genutzt wurde.

Entstanden ist eine Brieffreundschaft zwischen einem Kunst-Grundkurs, 11. Klasse (Leitung: Ulrich Kuttig), und der Abschlussklasse einer Förderschule (Leitung: Julia Bröder), bei der weniger die Sprache sondern die Kunst als Medium des Austauschs diente.

Insgesamt sechs Pakete sind von Februar bis Juni 2016 zwischen Braunschweig und Wiesbaden hin- und hergewandert. Jedes Paket wurde mit Spannung erwartet und mit Begeisterung beantwortet. Entstanden sind abstrakte Fotografien, Collagen, Selbstportraits, Schattenbilder und spielerische Handlungsanweisungen zum Kunstmachen, die die Ideen der empfangenen Kunst-Sendungen aufnehmen, umwandeln, weiterdenken, beantworten.

Nun zeigt das Museum für Photographie die Ergebnisse des Austauschs in einer eintägigen Ausstellung. Die Eröffnung am 21. Juni dient gleichzeitig auch dem Kennenlernen aller teilnehmenden SchülerInnen.

Die Klasse der Johann-Hinrich-Wichern-Schule wird zu diesem Termin eigens aus Wiesbaden anreisen und von den SchülerInnen des Wilhelm-Gynasiums im Museum für Photographie willkommen geheißen. Erst dann werden die SchülerInnen herausfinden, wer hinter den zugesandten Kunstwerken steckt.

Termine und Informationen

Die Veranstaltung liegt in der Vergangenheit (21.06.2016 - 22.06.2016)



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