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Manfred Zieger stellt vor: Peter Rühmkorf

Peter Rühmkorf (1929-2008) war so ziemlich alles, was man im Literaturbetrieb sein kann: er schrieb Dramen, Erzählungen (z.B. „Der Hüter des Misthaufens“), Gedichte (z.B. „Irdisches Vergnügen in g“, „Strömungslehre“, „Lethe mit Schuß“), darin oft und gern Vorläufer respektvoll parodierend, manches davon gemeinsam mit Robert Gernhardt. Besonders gelungen ist seine Übertragung der Gedichte von Walther von der Vogelweide ins heutige Deutsch. Außerdem war Rühmkorf Kritiker, Rezensent, Tagebuchschreiber. Kurzzeitig lektorierte er für Rowohlt, gab Literaturzeitschriften heraus, hatte also alles mal gemacht. Und so wird das Schwierigste für den Abend die Auswahl aus der Fülle seines umfangreichen Werks werden. Über sich selbst sagte er: „In meinen Kopf passen viele Widersprüche“. Das, auf jeden Fall, ist richtig.



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