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Julia Phillips: "Fake Truth"

In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sich Julia Phillips im Kontext von Psychoanalyse, Gender- und Postkolonial-Diskursen mit komplexen Subjekt-Objekt-Relationen und herrschenden Machtverhältnissen. Ausgangspunkt ist dabei der eigene Körper, der metaphorisch für die Untersuchung zwischenmenschlicher intimer Beziehungen sowie gesamtgesellschaftlicher Missstände herangezogen wird. In Anlehnung an die seit der Antike bekannten Verfahren der Körperabformung, werden fragile Abdrücke von Körperfragmenten – Muskeln, Schultern oder Gesichtspartien – aus Keramik produziert, die im Zusammenspiel mit den entstehenden Hohlräumen anonyme Körper im Raum definieren. Sie selbst sagt, „Ich bin auf der Suche nach einer physischen Sprache und mechanischen Metaphern, um nicht-physische, emotionale Beziehungen auszudrücken.“



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