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Braunschweig im Wandel: Die Frankfurter Straße

 (Foto: Klaus Hoffmann)

Die Frankfurter Straße war eine alte Handelsstraße, die ab der Wilhelmitor-Brücke in den Süden führte. Mit der Industrialisierung siedelten sich an ihr Gewerbebetriebe an, gefolgt von ersten zumeist als Fachwerkhäuser ausgeführten Wohngebäuden. Um die Jahrhundertwende entstanden viergeschossige Bürgerhäuser und neue Industrieanlagen am Rande der bisherigen Bebauung. Typisch blieb das enge Beieinander von Wohnhäusern, Handel, Kleingewerbe und Industrie. Früh schon gab es Bemühungen der Anwohner, ihr Wohnumfeld zu verbessern. So richteten 1910 Bewohner des Wilhelmitors eine Petition an den Magistrat der Stadt und forderten die Schaffung eines freien Platzes am noch unbebauten Karree Helenenstraße/Frankfurter Straße/Cyriaksring. Außerdem gab es dort keinen einzigen Platz, auf dem die vielen Kinder spielen konnten. Die Eingabe hatte damals keinen Erfolg. Heute gibt es den verkehrsberuhigten Frankfurter Platz, der sich in stetiger Veränderung und Verbesserung befindet. Der Vortragsredner Klaus Hoffmann ist im Bereich der Frankfurter Straße aufgewachsen und Stadtteilheimatpfleger des Westlichen Ringgebiets. Eine Kooperation mit dem Kulturpunkt West und der Facebook-Gruppe Braunschweig im Wandel der Zeit. Die Veranstaltung findet im großen Saal statt, der Eintritt ist frei.



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