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LUCIANA TAMAS - Kritik der häuslichen Vernunft

Drohne zum Harken, zur Reparatur, Vermessung und Zerstreuung von Wolken (Detail), 2016., Luciana Tamas (Foto: Luciana Tamas)

Eröffnung: Do., 5. November 2020, 19 Uhr. Bereits im Ausstellungstitel wird ein teils ironischer, teils kritisierender Ansatz gegenüber der traditionellen Rolle der Frau angekündigt. So wird die Ausstellung die Weiblichkeit im Wandel des postmodernen Lebens, aber auch neue Kriegsarten thematisieren: Eine Serie von Frauenporträts soll das Leben, Warten und die Vereinsamung der Frau erforschen. Parallel werden bildhauerische Strukturen (Drohnen, Gewehre, Gitarren), die aus Alltagsobjekten gebaut wurden, als Widerspiegelung des hybriden postmodernen Kriegs fungieren. Die Veranstaltung versteht sich als Zusammensetzung von einer Einzelpräsentation der Künstlerin Luciana Tamas und der Erweiterung ihres Projekts „24“, mittels dessen sie Gesprächsmöglichkeiten zwischen Akteuren der bildenden Kunst, Musik und Literatur herzustellen versucht. Ziel ist, einen offenen Dialog zwischen Kunstwerk und Betrachter zu schaffen. Der so entstandene Gesprächsraum ist fluider und lebendiger, indem er sich je nach den Beiträgen der Mitwirkenden ändert und entfaltet.



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