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ÜberBrücken

 (Foto: Lageplan ÜberBrücken)

Wann: ab 10.03.2021-10.04.2021
Was: Ein ortsspezifischer Soundwalk der Klangkunstklasse HBK BS
Wo: Von der Rosentalbrücke am Petritorwall bis zur Okerbrücke an der Uferstraße nahe dem Ölper See. (siehe Lageplan)
Wie: Zugänglich vor Ort via QR-Code, Smartphone mit Kopfhörern. Teilnehmer*innen: Johanna Altgaßen, Yannick Averdiek, Janis Binder, Marie Bothmer, Finja Dühring, Marie-Sophie Kopf, Romina Herrera, Milena Lorenz, Tine Metschke, Jonas Meyburg, Patryk Modlinski, Phoebe Pätzold, Johanna Spieker, Jan Selcuk, Julia Weidner.

Wie kann Klang und unser Hörerlebnis künstlerisch eingesetzt werden, um die Wahrnehmung unserer Umwelt zu erweitern und neu erschließbar zu machen?

Das ist die Frage, die das Projekt ÜberBrücken - ein ortsspezifisches Projekt der Klangkunstklasse an der HBK in Braunschweig - im Rahmen einer Ausstellung im öffentlichen Raum motiviert.

ÜberBrücken nimmt den Fluss Oker als örtlichen und konzeptionellen Ausgangspunkt. Auf ihrem Weg von der Quelle in dem Gebirge Harz durch die Stadt Braunschweig bis zur Mündung in die Aller ist die Oker nicht nur "fließendes Wasser", sondern ein komplexes ökologisches, politisches und urbanes System, das sich im Laufe der Zeit transformiert und alle seine Bewohner*innen beeinflusst und von ihnen beeinflusst wird.

Im Rahmen von ÜberBrücken haben die Teilnehmer*innen sich mit acht Brücken auseinandergesetzt, die die Ufer der Oker in Braunschweig verbinden. Diese Brücken, die einen zentralen Teil des Charakters der Stadt ausmachen, wurden aus verschiedenen Perspektiven erforscht, die sich zwischen Materialität, Architektur, Ökologie, Poetik, Politik, Geschichte, Sehnsucht und Vorstellungen von der Zukunft bewegen. Durch eine definierte Route, die die Hörer*innen von der Rosentalbrücke bis zur Okerbrücke Uferstraße führt, wird ÜberBrücken als ein Soundwalk erlebt, der eine Reihe einzelner ortsspezifischer Klangarbeiten verbindet. Die Rezipierenden sind eingeladen, von Brücke zu Brücke zu wandern und dabei an den Klangarbeiten teilzunehmen. Die Werke sind über einen QR-Code zugänglich und können sowohl vor Ort mit einem Smartphone und Kopfhörern als auch online erlebt werden. Jedes Werk erkundet eine andere Perspektive und erweitert die Erfahrung der Zuhörer*innen mit der Umgebung durch den Akt des Zuhörens.

In diesem Sinne kann ÜberBrücken als ein Projekt verstanden werden, das dazu einlädt, die Lücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Natur und Kultur, Kunst und Gesellschaft sowie dem Visuellen und dem Klanglichen zu überbrücken.

ÜberBrücken ist Teil eines längeren Projekts, das sich über den Zeitraum 2020-2021 erstreckt, wobei die Klangkunstklasse an der HBK unter der Leitung von Asa Helena Stjerna (Verwalterin der Professur "Klangkunst") den Fluss Oker als Ort und komplexen Kontext erforscht. Ziel des Projekts ist es, die Teilnehmer*innen dabei zu unterstützen, ihre eigene klangkünstlerische Sensibilität in und mit der Welt basierend auf einem Verständnis des Flusses als komplexen Ort des Teilens zu entwickeln. Salomé Voegelin (die Verwalterin der Professur "Sound Studies") nahm als eingeladene externe Gastdozentin an ÜberBrücken teil.

Hygienehinweise:
Bitte halte zu anderen Personen Abstand oder trage einen Mund-Nasen-Schutz, wenn dies an einer Stelle nicht möglich sein sollte.
Versuche Menschenansammlungen zu vermeiden und erlebe den Soundwalk möglichst allein. Bitte berühre die Brücken nicht, da wir nicht sicherstellen können, dass die Brücken desinfiziert wurden.



Für Texte von Veranstaltern ist die Terminredaktion nicht verantwortlich. Alle Angaben ohne Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit.

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