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Bombenräumungen

Kampfmittelräumungen in Braunschweig

Regelmäßig werden im gesamten Stadtgebiet von Braunschweig Fund- oder Verdachtsstellen von Bomben-Blindgängern aus dem zweiten Weltkrieg gefunden.

Einerseits sind es gelegentlich Spontanfunde bei Bauarbeiten, die eine sofortige Räumung in Verbindung mit einer Evakuierung der Bevölkerung im Umfeld erfordern, andererseits werden Verdachtsstellen durch Luftbildauswertungen und Sondierungen geplant untersucht, die in Einzelfällen dann auch eine geplante Räumung in Verbindung mit einer Evakuierung der Bevölkerung im Umfeld erfordern.

Was sollten Sie beachten ?

Informieren Sie bitte auch Ihre Nachbarn!

  • Achten Sie bitte auf Lautsprecher- und Rundfunkdurchsagen und betreten Sie nicht das gesperrte Gebiet.  
  • Außerhalb der Absperrungen besteht für Sie keine Gefahr.  
  • Bedenken Sie für die Zeit der Abwesenheit auch Ihre Haustiere. Tiere sollten ausreichend mit Nahrung versorgt werden.
  • Die Polizei wird das Gebiet während und nach der Räumung sichern. 

Warum wird in einem Radius von 1000m evakuiert?

© Stadt Braunschweig Fachbereich FeuerwehrFliegerbombe (Archivbild)

Im Rahmen der Auswertung historischer Luftbilder und anschließender Sondierungsarbeiten durch den niedersächsischen Kampfmittelbeseitigungsdienstes (KBD) im Braunschweiger Stadtgebiet kommt es insbesondere in den letzten Jahren häufiger zu Notwendigkeiten gefährliche Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg zu entschärfen und bergen.

Aufgrund einer nicht unerheblichen Gefahr während der Räumung müssen hierzu zumeist Anwohner in einem großen Radius von mindestens 1000m um die Fundstelle evakuiert werden.

Traurige Erfahrungen der Räumung eines Blindgängers in Göttingen im Frühjahr 2010 zeigten, dass ein großes Teil der Bombe in ca. 700m Entfernung ein Dach durchschlug. Bei der ungeplanten Explosion des Blindgängers waren 3 Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes noch vor dem Beginn der Entschärfung getötet worden.

Aus diesem Grund möchten wir Ihnen einige grundsätzliche Verhaltenshinweise geben und Sie um Verständnis für die durchgeführten Maßnahmen bitten.