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Erteilung einer Fahrgastbeförderungserlaubnis

Ein Bürger möchte Personen in Taxen oder Mietwagen befördern oder einen Krankenwagen fahren. Die Berechtigung hierzu (= Fahrgastbeförderungserlaubnis) soll erworben werden.
  • Wer ein Taxi fahren möchte, benötigt neben seinem normalen Führerschein eine besondere Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung.
  • Am 19.03.2019 ist eine Änderung des § 48 Abs. 3 S. 2 Fahrerlaubnis-Verordnung in Kraft getreten. Die Regelung dient der Klarstellung, dass vor Ausfertigung des Führerscheins zur Fahrgastbeförderung zunächst ein deutscher Kartenführerschein ausgestellt werden muss. Nur so können die Daten auch im Zentralen Fahrerlaubnisregister gespeichert werden.
  • Voraussetzungen für die Berechtigung, Taxen oder Mietwagen zu fahren, sind der Besitz der Klasse B (für PKW) seit mindestens 2 Jahren und ein Mindestalter von 21. Für Krankenkraftwagen reicht der Besitz der Klasse B von einem Jahr und ein Mindestalter von 19 Jahren aus.
  • Bei Erteilung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung wird  ein gelber Fahrgastbeförderungsschein ausgestellt.
  • Die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung wird befristet erteilt. Der Erteilungszeitraum beträgt bis zu 5 Jahren.
  • Die Antragstellung kann mit Vollmacht erfolgen, bei der Abholung ist persönliches Erscheinen erforderlich.

Unterlagen

  • Antragsvordruck (zu erhalten beim Sachbearbeiter)
  • gültiger Personalausweis oder Reisepass
  • deutscher Scheckkartenführerschein (falls Sie im Besitz einer EU- oder EWR-Fahrerlaubnis sein sollten, muss zunächst ein eine Umschreibung in eine deutsche Fahrerlaubnis erfolgen)
  • Führungszeugnis
    (kann bei Antragstellung mit beantragt werden)
  • augenärztliches Gutachten
  • (haus-) ärztliche Bescheinigung zur Eignung
  • qualifiziertes ärztliches Gutachten (zu Belastbarkeit, Reaktion u.s.w.) 

Gebühren

  • 42,60 EUR
  • für Führungszeugnis zusätzlich 13,00 EUR

Hinweise

Sofern noch kein Scheckkartenführerschein ausgestellt wurde, muss dieser gleichzeitig beantragt werden.

Im Rahmen des Antragsverfahrens (aber erst nach Antragstellung) ist eine Ortskundeprüfung abzulegen, in der der Bewerber nachweist, dass er über die erforderlichen Ortskenntnisse verfügt.

Weitere Informationen zur Ortkundeprüfung finden Sie hier: Ortskundeprüfung.

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