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Park Helmstedter Straße 8

© Horn 2016Park Helmstedterstr.8

Zwischen Helmstedter, Hoch und Howaldtstraße liegt heute ein kleiner Park. Früher war es das Grundstück Helmstedterstr.8 Der Eigentümer hieß 1879 Hildebrand. 1911 wurde das Haus vergrößert. Im Auftrag von Frau Professor Götze, der Vorsteherin der Frauengruppe für soziale Arbeit, wurde das Haus 1917 zu einem Kinderheim umgebaut. Zum Städtischen Jugendheim gehörte auch ein Kinderhort und ein Kindergarten. Später erhielt das Heim den Namen Hedwig Goetze Heim.

Dann übernahm die NSDAP das Haus als Parteigeschäftsstelle. 1944 wurde es weitgehend zerstört. Danach arbeitete in der Baracke der Tischler Geibel, auch hatte der Tischler und Kunsthändler Saudhof hier sein Geschäft. Bis Anfang der 80er Jahre wurde das Grundstück von Steinmetz Egidy sowie von dem Restaurator Renndorf genutzt. Nach dem Abriss der Baracke wurde das Grundstück eine städtische Grünfläche. 1986 empörten sich Anwohner, weil die Stadt Bäume fällen lassen wollte. Die Initiatoren des Bürgerprotestes erreichten schließlich, dass fast alle Bäume erhalten blieben.

Quelle: K.H. Löffelsend